Folge 126: Der Roosters-Kindergarten am Seilersee (Nein, nicht böse gemeint!).

Shownotes

Der eine ist noch 18 Jahre, der andere 19 Jahre alt. Und sie haben es geschafft. In diesem Sommer/Herbst fanden Daniel Geiger und Gordejs Radionovs den Weg ins Profiteam der Iserlohn Roosters. Gute Leistungen im Training bzw. in der DNL haben dafür gesorgt, dass beide eine Chance bekommen haben, mit der sie so früh in ihrer Karriere nicht gerechnet haben. Deshalb haben Felix und Mirko die beiden Jungs eingeladen, in Kühe. Schweine. Iserlohn. mal ihren Blick auf die Eishockeywelt Preis zu geben. Draus geworden ist anfänglich ein Gespräch mit vielen Lachern. Das blieb es allerdings nicht. Als die beiden Nachwuchsspieler mal drin waren, im Podcast-Mode zeigten beide, wie reflektiert sie sind, wenn es um die schönen, aber auch die harten Seiten ihres Sports geht. Im Gespräch geht es um die Unterstützung der Eltern, darum, wie man mit eigenen Fehlern umgeht und wie die aktuelle Roosters-Mannschaft dafür gesorgt hat, dass auch in schwierigen Tagen die jungen Spieler in Ruhe arbeiten und lernen können. Freut Euch auf eine interessante Folge, die zeigt, wie hart das Eishockey-Leben eines jungen Spielers sein kann.

Diese Folge von Kühe. Schweine. Iserlohn. wird Euch präsentiert von der Sparkasse Märkisches Sauerland Hemer – Menden.

Transkript anzeigen

00:00:00: Muss man über München eigentlich?

00:00:01: Nein, reden wir nicht, oder?

00:00:03: Ja, doch.

00:00:04: Ich fürchte doch, weil ... Ja gut, wir freuen uns über die positiven Dinge.

00:00:09: Und dann muss man zumindest einmal kurz auch drüber sprechen.

00:00:13: Weil auf dem Papier sieht es erst mal heftig aus.

00:00:17: War auch heftig, muss man sagen.

00:00:18: War zu schlecht.

00:00:20: Aus meiner Warte das zweite Spiel in dieser Saison, wo wir komplett chancenlos waren.

00:00:25: Das erste war hier dieses ... Eins zu fünf zu Hause gegen Bremerhaven, wurde auch drei Null hinten nix und nach dem ersten Drittel und das noch nicht mal unverdient.

00:00:34: Da gehört doch immer ein Gegner dazu, aber ja, die Wahrheit ist auch, ich glaube, man hat, muss man auch sagen, in Phasen gegen Berlin schon gesehen im zweiten Drittel und dann halt auch in München, dass wir echt arg auf dem Zahnfleisch gehen.

00:00:48: Umso höher muss man dann sagen, ist dieses letzte Drittel gegen Berlin zu bewähren.

00:00:52: Ja, das stimmt.

00:00:53: Also wenn man sich diese Weihnachtsphase nochmal anschaut, muss ich ganz ehrlich sagen, bin ich schon ein Stück weit beeindruckt, ist vielleicht so hoch, aber es hat mir schon gefallen, was die Jungs dahin gekriegt haben und du hast halt gemerkt, dass sie gegen München... Da waren nix mehr da.

00:01:09: Diese zwei frühen Gegentreffer, das hat hier so den

00:01:11: Zaun gezwungen.

00:01:12: Die brechen dir in der Konstellation das Genick.

00:01:14: Ich

00:01:15: freue mich ja für Konni Adelshauser.

00:01:16: Übrigens muss ich einmal sagen, dass der mal wieder ein Assist gehabt hat und getroffen.

00:01:20: Das ist schon länger nicht mehr passiert.

00:01:21: Das

00:01:21: freut mich super

00:01:22: für dich.

00:01:24: Ja, auch Glückwunsch und Anerkennung an Jeremy McKenna zum ersten Idealgetrick.

00:01:30: Muss

00:01:30: aber trotzdem nicht gegen uns sein.

00:01:33: Ich hätte den beiden das gerne vorenthalten, indem wir dieses Spiel gewonnen hätten.

00:01:38: Aber nein, gerade mit dem Spielverlauf, erster Schuss, ansatzlos, schlägt genau ein.

00:01:45: Du siehst es teilweise noch nicht mal in einer Wiederholung.

00:01:47: Also was das für ein Schlenzer aus dem Handgelenk ist, hat er ja schon danach auch zwei, dreimal gemacht.

00:01:52: Und da war Hendrik dann auf dem Posten, das ist schon auch beeindruckend und eine Qualität, wo du dann in der Konstellation nicht mehr wirklich was entgegenzusetzen hast.

00:02:02: Du versuchst es hinten raus normal, aber ja, der Weg war weit, sehr weit zu weit in dem Spiel.

00:02:10: Aber auch diese Konstellation dieser letzten Woche.

00:02:14: Ich habe es so ausgerechnet, es sind dreitausend Kilometer gewesen, eigentlich eher dreitausend plus.

00:02:19: Und wenn du das machen musst, am Ende einer solchen Phase.

00:02:24: Jetzt kann man wieder sagen, ja, ja, jetzt nicht schön.

00:02:26: Aber ich sage dazu, das kostet so viel Körner.

00:02:29: Erst musst du nach Bremerhaven.

00:02:30: Das geht noch.

00:02:31: Schläfst du dir eine Nacht hier, dann fährst du nach Augsburg, kommst zurück, musst Donnerstags wieder spielen.

00:02:36: Und auch wenn du dann vielleicht ein Tag länger frei hattest als die anderen.

00:02:40: Bist du einfach?

00:02:41: Und das, finde ich, hat man gesehen.

00:02:43: Die waren im Kopf leer und sie waren im Bein leer.

00:02:45: Die Wahrheit ist ja auch, dass wir dann aber auch ein Tag länger Zeit hatten, noch ein paar Leute anzustecken und dass sie dann auch noch.

00:02:53: Christian Thomas, glaube ich, ist dann noch kurzfristig ausgefallen.

00:02:59: Ich will ehrlicherweise auch gar nicht wissen, wer da sonst noch so angeschlagen bis eigentlich nie spielfähig darum gelaufen ist.

00:03:11: Und insofern tut uns auch in der Hinsicht diese Woche sehr, sehr gut.

00:03:16: Klingt jetzt, kann man uns jetzt wieder böseidig als Ausreden unterstellen.

00:03:19: Ich glaube aber, wenn man die gesamte Gesamtbild in den letzten Wochen und auch Monaten schon sieht, muss man sagen, dann können wir schon davon ausgehen, dass wir jetzt am Freitag In Köln weiß ich jetzt nicht am Sonntag, ob man sich da jetzt groß was ausrechnen sollte, aber man weiß ja nie.

00:03:36: Wir haben letztes Jahr auch ziemlich genau um die Zeit dort vier zu null gewonnen, wo auch keiner mit gerechnet hat.

00:03:41: Das ist das Schöne an der Sportart, aber das war da wieder anders auftreten

00:03:44: werden.

00:03:45: Stefan war ja am Montag auf dem Eis bei unserem Saulandpark und hat ja auch noch ein bisschen erzählt von wegen... Wieso die die letzten Spiele gelaufen sind.

00:03:52: Letzten ungefähr fünfundzwanzig Topten.

00:03:55: Tatsächlich liegen auf Platz zehn.

00:03:56: Ich habe es mir auch noch mal angeguckt.

00:03:58: Ich wollte mich glauben.

00:03:59: Dann.

00:04:01: Ja ihr Kleiner die Stichprobe, dass du weiter nach oben sind.

00:04:04: Und da muss er also letzten zehn, fünfzehn bis in Top sechs Team.

00:04:10: Und jetzt über diese Weihnachtsphase letzten Neues Jahr.

00:04:14: Sorry.

00:04:15: Bist sogar auf Platz vier.

00:04:18: Das zeigt halt insgesamt, dass die, dass die Mannschaft schon irgendwie den Weg ganz gut auf hingekriegt hat.

00:04:24: Das muss man ganz ehrlich sagen.

00:04:25: Also schon ist schon bemerkenswert.

00:04:28: Siehst du auch so ein paar Sachen Turnquist in der Entwicklung.

00:04:31: Ja, man könnte sich immer noch wünschen, dass er ein bisschen noch mehr scoren würde, weil er kann es tatsächlich.

00:04:36: Aber diese Akzeptanz der vierten Reihe finde ich sehr anständig.

00:04:40: Wenn du dir in Boland anguckst, der endlich wieder da ist, das freut mich für ihn vor allen Dingen total.

00:04:44: Ich

00:04:44: sag's mal so jetzt auch, du hast gerade zwei Namen genannt.

00:04:48: Da gehören sicherlich nur ein paar andere dazu, wo du immer gemerkt hast, das sind gute Typen.

00:04:54: Bauer sowieso über jeden Zweifel haben.

00:04:56: Im dritten Jahr hier kennt man sich dann ja auch schon ein bisschen.

00:04:59: Aber das sind zwei, die auch stellvertretend dafür stehen.

00:05:03: Du merkst auch, wenn du im täglichen Arbeit mit denen umgehst, dass die ein bisschen anders jetzt auch drauf sind, sich ein bisschen eingegroovt haben.

00:05:10: mit sich und der Welt ein bisschen mehr zufrieden sind, ein bisschen weniger hadern.

00:05:14: Das ist für den Moment alles in Ordnung, aber ich habe es ja letzte Woche auch schon gesagt, du musst natürlich trotzdem jetzt schauen.

00:05:20: Wir haben jetzt zwei Drittel der Saison und einen Drittel haben wir noch vor uns, dass man jetzt nicht sagt, ach ja, jetzt im Rückblick sieht eigentlich alles soweit in Ordnung aus, sondern wir müssen jetzt natürlich noch mal bis Olympia dran ziehen und dann schauen, wo die Reise in den acht Spielen dann nach hingehen.

00:05:38: Wir wissen es noch nicht, auch wenn Franz gesagt hatte, sieben Leute unter Vertrag, vielleicht sind es jetzt auch acht, man weiß es nicht.

00:05:44: Aber das heißt ja auch, dass ein zentraler Teil dieser Mannschaft fürs kommende Jahr zusammen bleiben wird in der Entwicklung.

00:05:51: Und du musst jetzt auch diese Arbeitszeit nutzen.

00:05:54: Ich meine, jetzt machen wir uns mal ehrlich, wenn es zwanzig Punkte wären, wir haben nach Olympia noch acht Spieltage in der Liga.

00:06:02: Und wenn die Roosters schaffen würden, auf zwanzig Punkte zu stellen, vordresten.

00:06:08: Das wird schon sehr, sehr schwer, das zu drehen.

00:06:10: Ich formuliere es mal so, ich könnte es noch deutlicher sagen, ich lasse es aber mit Rücksicht und Respekt.

00:06:15: Und du hast halt noch die Chance tatsächlich, wie du richtig sagtest, du hast noch ein Drittel der Saison, tatsächlich noch an Platz zehn anzuklopfen.

00:06:24: Und also es gab Phasen, wo wir beiden vielleicht noch eine Currywurst drauf gewertet hätten, aber jetzt kein

00:06:32: Heimat.

00:06:33: Ich glaube, wir tun... Auch jetzt, nach wie vor guter dran, natürlich spricht, und das sollte man mit dem Blick auf die Tabelle auch, das tut auch die Mannschaft, sprich man über tabellarische Konstellationen und über Eventualitäten, Punkteabstände, die sind soweit weg, die sind soweit hinter uns und so weiter und so fort.

00:06:51: Ich glaube, wir tun aber insgesamt gut daran, einfach unseren Stiefel durchzuziehen, so wie wir es eigentlich das ganze Jahr schon machen.

00:06:59: Natürlich, Franz hat letzte Woche auch gesagt, mit der ein oder anderen Justierung, Und ja, dann mal zu schauen, in so zwischen Momentaufnahmen, so wie es jetzt mal der Fall ist, wo hat uns das hingebracht?

00:07:12: Und es sind jetzt noch fünf Spiele bis zu der Pause, wenn ich das richtig im Kopf habe, oder ne, sechs, fünf oder ne, fünf, genau.

00:07:19: Fünf

00:07:19: und acht.

00:07:20: Fünf Spiele noch bis dahin, danach ist sicherlich nochmal so eine Momentaufnahme angebracht.

00:07:24: Und dann wissen wir auch, worüber wir da reden.

00:07:27: Und alles andere ist zum jetzigen Zeitpunkt, auch wenn man, glaube ich jetzt, Realistischerweise, wenn wir noch darüber sprechen, dass du noch abstellen kannst, musst du auch darüber sprechen, dass nach oben auch noch was geht.

00:07:38: Das ist klar.

00:07:39: Bei den entsprechenden Abständen ist Playoffs, glaube ich, jetzt kein... oder Pre-Playoffs heißt es ja so schön, wobei das hier, glaube ich, auch erst mal als großer Erfolg zu Werten wäre.

00:07:49: nach den letzten Jahren und auch in dem Saisonstall und der Gesamtkonstellation ist jetzt sicherlich nicht verboten, am täglichen arbeiten sollte und wird das aber auch nicht ändern.

00:08:01: Lustigerweise.

00:08:03: Ich würde jetzt ein Fünfer draufsetzen, dass Stefan niemand das Jahr übersteht.

00:08:10: Wie lange habe ich das in meiner

00:08:13: Partner-Heist als Reporter?

00:08:14: Die von dir gerade zitierte Currywurst würde ich auch auf jeden Fall darauf setzen.

00:08:19: Vor allen Dingen, wie gesagt, auch das kam ja, glaube ich, letzte Woche im Gespräch mit Franz.

00:08:27: Aber auch zu dem, was man so von der Mannschaft hört, was auch meine Wahrnehmung ist, was auch, glaube ich, deine Wahrnehmung ist und die von vielen hier im Umfeld, die ein bisschen näher dran sind.

00:08:37: Das ist auch einen guten Grund hat, dass der Mann in der Verantwortung da ist und das gar nicht mal so schlecht macht, auch mit seinem Team eben.

00:08:44: Wir werden es ja vielleicht gleich auch noch mal hören, wie dann auch mit den jugendspielern umgegangen wird in puncto Perspektive, Strategie planen und so weiter und so fort.

00:08:54: Ich glaube, da sind wir ganz gut aufgestellt.

00:08:57: Ja, dann starten wir doch einfach mal los.

00:08:59: Mit einer wunderbaren Podcastfolge von Kühe, Schweine, Isalon.

00:09:18: Ein Bauer stand im Sauerland und dachte drüber nach, dass Todgesachte länger leben.

00:09:24: Freut euch

00:09:24: auf Kühe, Schweine, Iserlohn,

00:09:27: den Radio-MK,

00:09:28: Russers Hockey Podcast, Dorfradio fürs Sauerland.

00:09:34: Jeden Donnerstag

00:09:35: da, wo es Podcast gibt.

00:09:38: Wir setzen uns ein für das, was die Menschen in unserer Region wirklich bewegt.

00:09:43: Weil's um mehr als Geld

00:09:44: geht.

00:09:54: Liebe Freunde in der Nation, Kürschweine Isalones wieder da.

00:09:57: Ihr habt uns nicht vermisst, aber wir kommen trotzdem vorbei.

00:09:59: Wir waren ja auch, sind sogar noch ein Tag später, letzte Mal gekommen.

00:10:04: Insofern haben die Leute noch weniger Zeit gehabt, uns zuvermissen.

00:10:07: Und trotzdem sind wir wieder da.

00:10:08: Ja,

00:10:09: ich hoffe, ihr habt's wenigstens.

00:10:11: Ich darf mich kurz vorstellen, ich bin Mirko, zweiundfünfzig Kindergärtner, das an meiner Seite ist.

00:10:18: Felix, ein dreißig Kindergärtner ist eine sehr gute Beschreibung für das, was man so den lieben Landtag macht.

00:10:25: Also so eine Hockey-Truppe zu unterhalten ist nicht einfach.

00:10:27: Ich muss ja immer mit dir.

00:10:29: Das ist auch nicht leicht.

00:10:31: Und wir haben uns heute mal überlegt, dass wir zwei Hasen einladen, die ohne Zweifel schon in den Vorgesprächsminuten dafür gesorgt haben.

00:10:39: dass hier eine Menge im Raum gelacht worden ist.

00:10:42: Ja, ich bin gespannt, ob das jetzt auch nicht auch so passt.

00:10:44: Weil meistens große Klappe und dann...

00:10:47: Nix dahinter, meinst du?

00:10:48: Ja, dauert's ein bisschen.

00:10:49: Ich

00:10:50: bin gespannt.

00:10:51: Wir werden sie mal so ein bisschen wach küssen.

00:10:53: Also das ist ja dein Thema heute.

00:10:54: Du hast die Entscheidung getroffen.

00:10:56: Ich hatte zwei Möglichkeiten angegeben, die wir so machen können im Podcast.

00:11:03: Ich

00:11:03: habe gesagt, wir gehen jetzt den Weg, egal wie kompliziert das wird.

00:11:08: Wir fangen mal an.

00:11:09: Stellt euch doch einfach mal vor, der Jüngere zuerst, würde ich sagen.

00:11:13: Ich heiße

00:11:13: Gordy Radionos.

00:11:15: Ich bin achtzehn Jahre alt, werde bald neunzehn.

00:11:18: Jetzt ist er viel gewunsch.

00:11:19: Wann wirst du neunzehn?

00:11:20: Am zweiten Februar werde ich neunzehn.

00:11:22: Top Recherche Frage, hättest du auch vorher erzählt.

00:11:25: Wo hätt ich das denn rausfinden sollen, bitte?

00:11:27: www.eliteprospect.com hätte geholfen oder deine eigene Homepage hättest wahrscheinlich auch drauf.

00:11:35: Ich weiß gar nicht, ob Gordy der überhaupt ... Das steht immer

00:11:38: noch nicht

00:11:39: an.

00:11:40: Alleroffiziell noch nach?

00:11:41: Hat

00:11:41: er dich da eingetragen?

00:11:42: Voll typisch.

00:11:43: Das weiß ich nicht.

00:11:44: Respekt.

00:11:44: Egal, erzähl mal weiter.

00:11:46: Respekt.

00:11:47: Genau, was müssen wir von mir wissen?

00:11:48: Ich

00:11:48: war zwölf, als ich nach Deutschland gekommen bin.

00:11:50: Das war zum Jahrzehntausende.

00:11:51: Ich bin mit meinen Eltern erst nach Herford gezogen.

00:11:57: Da habe ich eine Saison in Herford gespielt.

00:11:59: Dann sind wir nach Köln gezogen.

00:12:01: Und dann sind wir halt auch nach Islam gezogen.

00:12:05: Und hier bin ich jetzt seit, seit vier Jahren.

00:12:07: Die

00:12:07: Zeit vergeht.

00:12:08: Aber ich glaube, stellvertretend für uns alle, seit zwei tausend neunzehn in Deutschland.

00:12:12: Hast du vorher was mit der Sprache zu tun gehabt?

00:12:14: Oder hast du quasi jetzt von klein auf gelernt in den letzten sechs, sieben Jahren?

00:12:19: Mit zwölf habe ich angefangen, Deutsch zu lernen.

00:12:22: Ist, ist meiner.

00:12:23: Das muss ich jetzt auch ein bisschen erklären.

00:12:27: Also die sechs, sieben Jahre, die sechs, sieben Jahre, die ... hätte ich den beiden wirklich nicht geben dürfen.

00:12:32: Das ist ein Pop-Kultur-Ding.

00:12:34: Und das ist so ein bisschen das Problem.

00:12:36: Ein

00:12:36: Blick in meinen... Okay, okay, ihr wisst, ihr habt hier einen sehr alten Menschen-Sitz,

00:12:39: ne?

00:12:39: Ja, nee, nee, nee.

00:12:40: Müsst

00:12:40: ihr schon beklären

00:12:41: jetzt?

00:12:41: Und jetzt nehme ich schon meinen Thema.

00:12:42: Du hast hier einen achtzehnjährigen und neunzehnzwanzig.

00:12:45: Wenn wir gleich neunzehn, achtzehn, neunzehnjährigen sitzen, das ist eine völlig andere Mediageneration.

00:12:49: Und meinen... Ich kenne dieses Six-Seven.

00:12:53: Ich weiß aber nicht, was es bedeutet.

00:12:54: Vielleicht könnt ihr uns das ja gleich mal erklären.

00:12:56: Ja,

00:12:56: das hat eigentlich also wirklich Null Sinn.

00:12:59: Ja.

00:12:59: Das macht wirklich gar keinen Sinn, aber das ist einfach ein Meme geworden, der leider ja berühmt geworden ist.

00:13:05: Das

00:13:05: sind doch diese... Alter, jetzt höre ich mich an wie du sonst immer, Miko.

00:13:09: Das sind doch diese Handbewegungen drauf.

00:13:13: Hast du das schon mal irgendwo gesehen?

00:13:15: Ich hab neunjährigen zu Hause, der fängt an mit so einer Scheiße.

00:13:18: Ja,

00:13:18: das ist aber ganz schlimm.

00:13:19: In der Kabine auch, wenn der Trainer mal sechs, sieben, dann ist das wieder auch ganz schlimm.

00:13:27: Schaffst du es denn da, euch besser zusammenzuweisen?

00:13:30: Ja, ja.

00:13:30: Kürftest du da, euch zusammenzuweisen?

00:13:32: Da muss man sich auf jeden Fall zusammenreißen, aber dann noch gar keine andere Wahl.

00:13:34: Ich hol den gleich zurück, der ist rausgegangen gerade, damit es hier vernünftig läuft und die ganze Zeit gackert irgendwie.

00:13:41: Was ist, ich erinnere mich in der Schule, das ist einmal, wenn man dann einmal, ihr dürft ihr natürlich, ihr seid hier nicht so in der Schule Gott bewahre, aber wenn es einmal die Wuppe runtergegangen ist mit der Kontinuung, dann war es schwierig das Ganze wieder einzufangen.

00:13:55: Heißt

00:13:55: es bitte schneiden, bitte schneiden.

00:13:57: Ich bin gespannt, was du am Ende daraus machst, aber ich ... noch geht's, finde ich.

00:14:02: Aber, jetzt haben wir ihn schon gehört.

00:14:04: Aber du hast dich ja selber noch gar nicht vorgestellt.

00:14:06: Ich bin Daniel Geiger, ich bin neunzehn.

00:14:08: Ich komme nicht gebürtig aus Isalon.

00:14:11: Ich komme aus Steinfurt, das ist in der Nähe von Münster.

00:14:15: Und ich, ja, ich bin mit zwölf, glaube ich, in Isalon angekommen.

00:14:18: Ich habe in Norton mehr oder weniger dann angefangen.

00:14:23: Ich bin dann nach Rheine, also das war so ... Also ein Doppelding.

00:14:27: Gleichzeitig war er da weder.

00:14:28: Reine hatte doch keine Allspurterne.

00:14:30: Doch, doch.

00:14:31: Ehrlich?

00:14:31: Ja, die gibt es schon.

00:14:32: Meine

00:14:32: Mama kommt aus Reine.

00:14:33: Und jetzt?

00:14:34: Sie ist da nämlich

00:14:34: geboren.

00:14:35: Ja, tatsächlich.

00:14:35: Ohne Flachs.

00:14:36: Mama ist neunvierzig in Reine geboren und ich hab meine ganz frühe Jugend.

00:14:41: Ich bin alt.

00:14:41: Meine Mama ist noch älter.

00:14:43: Geht nicht anders.

00:14:44: Äh, aber ich hab in den... Wann war ich denn jetzt da?

00:14:48: Siebziger.

00:14:48: In den Siebziger, Anfang der Achtziger hatte ich nie eine Eishalle, also nie eine Erinnerung gehabt.

00:14:52: Das weiß ich nicht.

00:14:56: Ja, die gibt es aber schon, also jedenfalls seitdem ich geboren bin, gibt es sie.

00:15:00: Gibt

00:15:02: es die denn auch noch?

00:15:03: Ja,

00:15:03: die gibt es auf jeden Fall noch regelmäßig drin gespielt und so.

00:15:07: Waren doch im Sommer da?

00:15:08: Ja, ja, da fahrt man, da fahr ich noch manchmal hin, wenn hier kein Eis mehr ist oder so zum Hobby spielen einfach

00:15:15: mal.

00:15:16: paar alte Freunde oder so.

00:15:18: Ja, und auf jeden Fall, dann bin ich mit zwölf, ah nee, dann bin ich von Rheine dann nach Dortmund, ja, von Norderen dann nach Dortmund, bis ich dann halt zwölf war oder so, das waren drei Jahre, die ich da war oder zwei.

00:15:32: Und dann ja, mit zwölf noch Isalon und seitdem bin ich hier.

00:15:36: Ja.

00:15:37: Und das auch zumindest, was die Nachwuchszeit angeht, gar nicht mal.

00:15:41: Warte mal, ich muss mal eben, es gibt einen K-Statt noch.

00:15:43: In Reinen?

00:15:43: Nein, ne?

00:15:44: Ich bin nicht so oft in Reinen, aber ich bin mir unsicher.

00:15:49: Mit wem muss ich sprechen aus deiner Familie, um alte Dinger auszutauschen?

00:15:52: Mama, Papa, wer hilft?

00:15:53: Ich glaube, er Mama.

00:15:55: Kannst du... Also

00:15:56: Frau Dödsch habe ich auch kennengelernt.

00:15:58: Also die ist auch ziemlich cool.

00:16:00: Ich muss mal irgendwann deine Mama kennenlernen.

00:16:01: Ich muss mal austauschen.

00:16:03: Das ist

00:16:03: so deine Generation, dann ist das so gut, ne?

00:16:07: Nein, das ist schon lustig.

00:16:08: Ich war jetzt auch schon dreiß Jahre nicht mehr da.

00:16:10: Deshalb interessiert mich nur, aber ich weiß noch, wo der Bäcker war.

00:16:13: Ich weiß noch, wo der Karlstadt war.

00:16:15: Und es ist echt eine schöne Stadt.

00:16:16: Also ich kann das nur mal empfehlen.

00:16:17: Also früher.

00:16:18: Vor

00:16:19: dreiß Jahren.

00:16:19: Ist ja generell ne ganz schönes Eckchen da.

00:16:23: Ist nicht so viel los, ne?

00:16:25: Nee, nicht wirklich.

00:16:26: Hat nur ein Münster.

00:16:28: Sehr sehr viele Fahrradfahrer leider, aber sonst.

00:16:31: Du, wenn du gute Autofahren kannst, ist das ja auch kein Problem.

00:16:33: Naja, es ist schrecklich.

00:16:35: Es ist wirklich schrecklich.

00:16:36: Wie er fährt.

00:16:37: Nein,

00:16:38: das weiß ich nicht.

00:16:38: Das geht davon aus, dass das super ist.

00:16:40: Nee, wie er fährt, ich habe auch

00:16:41: so... Also, du

00:16:44: kannst gar nicht reden, der kann weg.

00:16:47: Boah, also...

00:16:49: Ist das... Funktioniert auch nicht so richtig.

00:16:52: Er spielt besser Hockey als der Autofahrt, oder was willst du sagen?

00:16:56: Ja, der hat du ja genauso.

00:16:57: Aber

00:16:58: im Führerschein hast du... Habt ihr beide?

00:16:59: Natürlich.

00:17:00: Ja, ist gut.

00:17:00: Gott

00:17:00: sei Dank, ja, aber... Ich weiß nicht, darf man über sowas erzählen?

00:17:04: Ja,

00:17:05: das entscheiden wir nachher.

00:17:08: Dann kam der jetzt gerade ein... Willi, du erzählst das.

00:17:11: Mach ruhig.

00:17:12: Oh, jetzt ja.

00:17:13: Lass die hier

00:17:14: einfach freien.

00:17:14: Er hat ja deine Lüde auch nicht, deswegen lass ich das.

00:17:16: Kommen

00:17:16: wir dann deinen strafrechtlichen Bereich, oder ist das...

00:17:19: Nein, ich hatte einfach nur einen kleinen Auffahrunfall, das war's.

00:17:22: Ah, okay.

00:17:23: Aber die Menschen leben auch die vor dir.

00:17:25: Ja, ja,

00:17:25: ja.

00:17:26: Da ist alles gut.

00:17:26: Da ist keiner verletzt.

00:17:27: Ich glaube nicht, dass...

00:17:28: Es ist auch wirklich... Vielleicht zwanzig kamen Haaren nicht mehr.

00:17:30: Also...

00:17:31: Ja, das kenne ich.

00:17:33: Eine Ampel?

00:17:33: Eine Ampel.

00:17:34: Ja, richtig so...

00:17:37: Guck mal, Junge, ja, aber Felix, du bist

00:17:38: nicht ölisch.

00:17:39: Da war vorher

00:17:39: schon was los und dann hat die Polizei uns rüber gewunken und dann habe ich kurz Zeit darüber geschaut, sondern ja...

00:17:45: Vor den Augen der Polizei ist es schön, haben wir

00:17:46: reingefahren.

00:17:47: Ja, richtig.

00:17:48: Mit Gordi auf dem Beifahrersitz.

00:17:49: Nee, aber

00:17:49: Gordi ist ja auch nicht ganz unschuldig, ne?

00:17:51: Würdest du selber erzählen, oder?

00:17:54: Also bei mir ungefähr genau das gleiche, aber halt bin einer Fahrschule hinten reingefahren.

00:18:04: Ja, nee, aber das war ganz ruhig.

00:18:08: Also wir haben alles geklärt mit dem Fahrlehrer.

00:18:11: Er hat gefragt, ob ich noch in der Probezeit bin.

00:18:13: Du musst das Jahr sagen.

00:18:15: Ja gut, was hättest du, was hättest du denn sagen willst?

00:18:17: Nee, ich bin schon ein Zwanzig.

00:18:20: Ja, deswegen... Er hat mich in Ruhe gelassen.

00:18:24: Deswegen ist auch nichts Schlimmes passiert.

00:18:27: Gott sei Dank.

00:18:28: Gut, guck mal, da haben wir gleich wieder gelernt in unserem Verkehrserziehungs-Podcast, den wir hier auch gerne mal einstreuen.

00:18:35: Auch Eishockey-Spieler machen Fehler.

00:18:37: Ja gut, und so kriegen wir vielleicht den Turn dann jetzt zu den Nachwuchs-Eishockey-Spielern im Profi-Bereich hin.

00:18:45: Wollen wir das schon machen?

00:18:46: Ich hätte sie jetzt gerne noch ein bisschen... Wir kriegen schon noch ein Pastore.

00:18:49: Ich wollte

00:18:49: gerade sagen, abseits des Eises und vielleicht auch auf dem Eis.

00:18:55: Deshalb haben wir die beiden Torten auch eigentlich eingeladen, denn wir haben mal gedacht, es ist eigentlich an der Zeit.

00:19:00: Weil wer eigentlich gar nicht da ist und so präsent, der hat auch mal ein Podcast verdient, oder?

00:19:07: Denke ich schon speziell.

00:19:09: Daniel, ohne dir zu nahe treten zu wollen, aber du hast ja letztes Jahr schon zwei, drei, oder auch schon ein paar Mehreinsätze auch gehabt hinten raus.

00:19:16: Ja, ich hab schon

00:19:17: fünf Spiele

00:19:17: oder so.

00:19:17: Ja, aber speziell über Gordi hat ja sogar in der Vorbereitung, wird dann noch gar nicht so viel gesprochen.

00:19:24: Du hast ja dann auch mit eingeplant in dem Perspektivkader und so.

00:19:27: Und er kam dann auf einmal und er hat gesagt, Mensch, ist ja auch gar kein schlechter.

00:19:32: Gerade junge Verteidiger sucht die, sucht die Welt.

00:19:36: Die deutsche Alls-OK-Welt.

00:19:38: Das weiß ich gar nicht mehr, wo ich drauf hinaus wollte.

00:19:41: Das passiert ja ja öfter.

00:19:42: Das macht ja nix.

00:19:42: Das ist mir schon

00:19:43: zwei.

00:19:44: Aber trotzdem, die Eiszeit, die du dies hier kriegst, Daniel, das muss man her.

00:19:47: Genau, jetzt darf

00:19:48: man her.

00:19:48: Ja, dann bitte mach einfach weiter.

00:19:50: Komm, das ist ja nicht so, dass ich die Lorbeeren holen will.

00:19:53: Du darfst.

00:19:53: Wie hat sich das für euch so entwickelt?

00:19:56: Waren ja dann schon doch auch zwei unterschiedliche Wege jetzt hier?

00:20:00: Die Frage hätte ich gerne mal formulieren.

00:20:02: Ja, dann mach doch mal.

00:20:03: Ich

00:20:03: versuch's noch mal so, wie ich's machen wollte.

00:20:06: Wenn... Also... Man denkt sich ja immer, okay, was kriege ich am Ende des Tages.

00:20:11: Mit wieviel hättest du gerechnet?

00:20:12: und hast du im Kopf, was du gerade hast, an Eiszeit?

00:20:16: Also,

00:20:17: ich glaube, das habt ihr alle sehr genau im Kopf, ne?

00:20:21: Ja, also ganz am Anfang, wo die Vorbereitung angefangen hat, war ich ja noch gar nicht dabei.

00:20:27: Ja, das war schon ein bisschen hart, aber ich mein, sich dann halt durchzukämpfen oder so, das habe ich halt nicht anders gelernt, zum Beispiel.

00:20:36: Und das einmal nicht viel gegeben wird heutzutage.

00:20:41: Ja, ich weiß nicht, ich habe nicht den Kopf.

00:20:43: Ich habe mich den Kopf hängen lassen.

00:20:46: Dann hat ja auch die D&L-Saison angefangen.

00:20:49: Ich glaube, da habe ich auch, wie soll ich es sagen, vielleicht meinen Können gezeigt oder was ich halt drauf habe.

00:20:58: Ja,

00:20:59: komm, also das muss man mal anerkennen.

00:21:00: Ich erinnere mich an ein Spiel, irgendwie vier Tore, vier Punkte, keine Ahnung, also in der...

00:21:04: Ja, ich hatte den Spiel als vier Tore.

00:21:07: Und dann, ja, da ging das auch alles ganz schnell irgendwie, weil, ich glaube, der Tauro war es damals, hat sich dann gegen Schreiningen, glaube ich, im zweiten Spiel verletzt oder so.

00:21:17: Ja, und dann war die Chance da und, ja, dann ist das das Ganze so ins Rollen gekommen, glaube ich.

00:21:24: Und, ja... Direkt, ich glaube, die dritte Reihe sogar, mit Salzen, damals auch mit Thornquiz in der dritten Reihe.

00:21:34: Ich glaube, damals auch knapp zehn Minuten sogar, direkt im ersten Spiel.

00:21:37: Ja, also, da war man auf jeden Fall schon nervös, weil, ja, weiß nicht.

00:21:43: Ja, und mit der Zeit wurde es dann auch ein bisschen lockerer, weil man sich dann auch irgendwann dran gewöhnt und die ganze Zeit, weil man mit dem Team auch ist und die ganze Zeit trainiert hat mit den Jungs.

00:21:56: Klar ist es dann auch manchmal nicht so viel Eiszeit, was auch vollkommen nachvollziehbar ist, weil man dann weiß nicht, in so einem knappen Spiel zum Beispiel, ich weiß jetzt nicht, vielleicht gegen Rebelsburg oder so, oder gegen Berlin oder Köln, mal zwei-zwei steht, also dann macht man mal einen Tor und ja, dann sind halt die Top-Jungs gefragt, wie Fischi oder Thomas zum Beispiel, aber ... Klar will man dann auch aufs Eis, aber dann muss man das halt einfach so hinnehmen, wie der Trainer das gerade haben will und wie gesagt den Kopf auf jeden Fall niemals hängen lassen.

00:22:35: Ich glaube, ich bin noch jung, ich habe noch ein bisschen Zeit, um mich auf jeden Fall weiterzuentwickeln und so läuft es.

00:22:48: Eins bei Situationen gab es ja sogar schon, jetzt mit ein bisschen Glück auch schon mal dein erstes DL-Tor schießen können.

00:22:53: Tof!

00:22:53: Lass uns eben noch über Eiszeit sprechen, hast du es im Kopf was dem Moment?

00:22:56: Hast du denn da im Schnitt?

00:22:57: Im Durchschnitt, hab ich lange nicht mal geschaut, aber ich glaube, ich bin so bei fünf, sechs Minuten.

00:23:02: Wie gesagt, es gibt Spiele.

00:23:05: Also, letztes Spiel war, glaube ich, ganz in Ordnung, hatte ich so, ich glaub, acht Minuten oder so.

00:23:10: Und damals gegen Köln, wo wir dann leider so hoch verloren haben, da hatte ich auch acht, neun Minuten.

00:23:16: Weil das ist dann so, wenn man schon nichts mehr zu verlieren hat.

00:23:18: Ich glaube, dann kriegt man auch wohl ein bisschen mehr Eiszeit am Ende.

00:23:24: Und ja, und wie gesagt, halt in so knappen Spielen dann leider nicht mehr.

00:23:29: Aber wie gesagt, das sollte man dann so hinnehmen und dann einfach nicht den Kopf hängelassen.

00:23:35: Und

00:23:36: ja, ich glaube ... Im Schnitt sind es gerade so sechs, fünf, sechs, sieben Minuten.

00:23:42: Und das ist ja auch ziemlich anständig, wenn man, wenn man mal drauf schaut, wie gesagt, was so Entwicklung anbelangt oder was auch andere Vereine ihren in Anführungszeichen vier, drei Spielern geben.

00:23:51: Das ist das schon ganz gut.

00:23:53: Noch mal dieses Gefühl, plötzlich so viel Zeit zu kriegen und ja auch ehrlicherweise muss man ja sagen von Stefan und den anderen Coaches so viel Vertrauen.

00:24:04: Überrascht dich das selber im Hinblick auf, wie sich diese Saison entwickelt hat?

00:24:10: Oder war für dich klar, wenn ich die Chance kriege, dann nehme ich das?

00:24:13: Ja, also ich glaube, Vertrauen ist dann ein sehr, sehr großes Thema, wo man dann auf jeden Fall aus sehr dankbar ist, dass man das kriegt von den Coaches, dass man auch generell im Line-up ist, weil ich glaube, wenn jeder gesund ist im Team, dann ist das Line-up schon groß und der Konkurrenzkampf auch.

00:24:33: Ich weiß ganz am Anfang, wo der Nielecke auch noch da war und der Elten.

00:24:37: Da waren so noch ein paar mehr.

00:24:40: Ja, und ... Scheiße, jetzt habe ich kurz den Fall.

00:24:45: Das kenne ich das Gefühl.

00:24:46: Ja, das macht ...

00:24:47: Vertrauen der Trainer.

00:24:49: Arbeitsweise.

00:24:50: Ja.

00:24:50: Wie das so ist mit den Jungs.

00:24:51: Gut,

00:24:51: dass wir ab acht sind.

00:24:52: Ich hätte schon wieder schneiden

00:24:53: müssen.

00:24:54: Ja, Vertrauen stimmt.

00:24:57: Wie gesagt, man ist auf jeden Fall sehr dankbar.

00:24:59: Und ganz am Anfang muss ich ganz ehrlich sagen, Wo man dann nicht im Liner besteht, hat man dann natürlich seine Zweifel, vielleicht wo heran liegt oder ja, was man halt besser machen hätte können.

00:25:14: Er war das Deutscher, oder?

00:25:15: Ja, so.

00:25:15: Das fragst du den,

00:25:16: der

00:25:16: seit dem Jahr

00:25:17: zwei Tausend Neunzehn in Deutschland ist.

00:25:20: Ich

00:25:20: hab da gar keine Ahnung.

00:25:21: Ja,

00:25:21: also wie gesagt, was man dann hätte besser machen können.

00:25:25: Das ist gut gemacht.

00:25:27: Ja, und wie gesagt auch... zu sich selber dann immer ganz ehrlich sein und sich fragen, war das jetzt alles, was man gegeben hat?

00:25:34: Und wenn man dann ja sagt und trotzdem nicht im Line-up ist, dann kann man es halt nicht.

00:25:40: Aber wenn man sagt, ja, ich habe nicht alles gegeben und rüber nicht im Line-up, dann ist man ja selber schuld.

00:25:46: Aber wie gesagt, das Vertrauen von den Coaches zu bekommen ist immer so eine sehr, sehr große Sache.

00:25:52: für mich zum Beispiel.

00:25:55: So, ich erkenne das ja schon vom Nachwuchs.

00:25:58: Weil ich ja jetzt um ganz ehrlich zu sein, dass jedes Mal jemand war, der in der ersten oder zweiten Reihe war.

00:26:06: Und klar, das habe ich jetzt nicht erwartet, dass ich hier pro Spiel im Durchschnitt zehn Minuten kriege oder so.

00:26:12: Aber ja, ich wusste halt, dass ich das schon irgendwo kann und auch nicht ohne Grund hier bin.

00:26:19: Und ja, wenn man dann nur noch da ganz viel hatte, die Arbeit reinsteckt, ich glaube dann, ja.

00:26:28: Da kommt das mal ein Traum vom Coach irgendwann und dann ist es halt, legt es an, wer war das zu nutzen oder eben nicht.

00:26:34: Wir hören gleich nochmal über Vertrauen reden.

00:26:36: Ja.

00:26:36: Also, weil das immer so ein Wort.

00:26:38: Aber was ist das dann wirklich?

00:26:39: Weißt du, das würde ich gleich gerne mal raushören.

00:26:42: Auch Arbeit.

00:26:43: Was bietet man eigentlich an?

00:26:45: Aber vorher wollen wir nochmal über dich sprechen, Gott.

00:26:46: Wenn du, weil für dich war es ja so tatsächlich, du warst plötzlich drin in der Vorbereitung.

00:26:52: Vorher war das, Felix hat das ja schon mal angedeutet, zwar vielleicht, Also man hat gesehen, was du konntest.

00:26:59: Also gerade Franz hat sich ja auch insbesondere mit den Nachwuchssituationen beschäftigt, aber dann trotzdem so präsent zu sein in dieser Mannschaft.

00:27:09: Was gibt dir das?

00:27:10: Und wie überrascht warst du, dass das vor allen Dingen auch so funktioniert auf einem Niveau, was du ja vorher ehrlicherweise nicht gespielt hast?

00:27:18: Ja, also ich durfte ja auch letzte Saison schon ein paar Mal hier trainieren.

00:27:24: Deswegen ... Es gab auch Gespräche mit Franz und so weiter, dass ich nächste Saison eventuell mehr trainieren werde.

00:27:33: Später kam es dazu, dass es Gespräche darüber gab, dass ich eventuell auch mal spielen

00:27:38: werde,

00:27:39: wenn sich jemand verletzt oder irgendwie krank ist.

00:27:44: Aber dass ich dann am Ende doch viel mehr als ich erwartet habe gespielt habe, war nicht wirklich eine Überraschung, aber so... So, ich war glücklich auf jeden Fall.

00:27:57: Und wenn du jetzt mal deine Jahre so ein bisschen Revue passieren lässt, auch mit all dem, was ihr erlebt hast, du hast gesagt, als Zwölfjähriger ist die Familie rübergekommen nach Deutschland, aus Lettland.

00:28:08: Was waren die Gründe dafür, dass ihr euch entschieden habt, euer Heimatland zu verlassen, deine Eltern, und nach Deutschland zu gehen?

00:28:14: Ja, also das war gar nicht wegen alles okay.

00:28:17: Also, alles okay war nicht an erster Stelle.

00:28:19: Na jetzt, da

00:28:20: war's wahrscheinlich auch in Lettland genauso viel Erfolg haben können, ne?

00:28:23: In Lettland nicht, weil die Liga in Lettland ist nicht wirklich gut.

00:28:28: Auch im Unionbereich nicht.

00:28:30: Im Unionbereich wird immer kleiner, weil Spieler wandern aus und also liegen werden immer kleiner.

00:28:39: Zum Beispiel die Mannschaft, wo ich früher gespielt habe, musste dann teilweise in Finnland spielen, also in Finnland und in Lettland spielen, weil es in Lettland einfach nur zu wenige Mannschaften gibt.

00:28:54: Ja, und nach Deutschland sind wir hauptsächlich wegen meinem Vater gezogen.

00:28:58: Also nicht hauptsächlich, aber ein Grund dafür, dass wir genau nach Deutschland gezogen sind, war halt weil mein Vater hier gearbeitet hat.

00:29:06: Ich glaube so ein, zwei Jahre.

00:29:08: Und dann hat er mich und meine Mutter halt wieder hierhin geholt.

00:29:13: Ja, und dann war das halt so, mein Vater war immer so einer, der gesagt hat, Schule definitiv an erster Stelle.

00:29:23: Ja und in Deutschland gibt es halt auf jeden Fall viel mehr Möglichkeiten was Bildung angeht als in Lettland zum Beispiel und deswegen war halt auch Deutschland eine gute Option.

00:29:36: und ja und dann halt alles okay, der Plan war halt ich arbeite hart und mal gucken was ich ergibt.

00:29:44: Mirivl Talent bist du denn tatsächlich?

00:29:47: Also immer erkannt nach Deutschland gekommen.

00:29:50: Also dein Papa hat drauf geguckt.

00:29:51: Deine Trainer haben drauf geguckt.

00:29:53: Wussten die schon?

00:29:54: Ist der kann einer werden?

00:29:56: Also du?

00:29:57: Ähm, ich hab die Frage nicht verstanden.

00:30:00: Übersetzt ist normal.

00:30:01: Ich war so kompliziert.

00:30:02: Ja, schon halt, sagt er du da, weiß ich nicht.

00:30:07: Um es mit deinem Worten zu sagen, Mirko, die Frage hätte ich anders gestellt.

00:30:10: Okay, bitte.

00:30:11: Sehr gerne, lieber.

00:30:13: War der Weg, den du, ähm, ja.

00:30:15: Sag mal mal, gerade gehst in Richtung Profibereich, war das zu dem Zeitpunkt schon absehbar oder hat sich das quasi so entwickelt?

00:30:24: Vielleicht bist du auch so einer, der sagt, ich hätte auch Basketball Profi werden können oder so?

00:30:28: Also, das ist auch eine ganz spannende Sache, weil als ich in Herford gespielt habe, da war das so, dass ich, das war glaube ich U-III, U-V-X.

00:30:41: Und da durfte ich halt schon mit U-septzehn, also teilweise einen Jahrgang überspringen und halt da mittrainieren, eventuell mitgespielt.

00:30:50: Wenn ich mit meinem Jahrgang gespielt habe, dass ich schon teilweise fünf, sechs Punkte pro Spiel gemacht habe.

00:30:59: Ja, aber das war halt in Herford.

00:31:01: Und danach wurde ich nach Köln rübergezogen.

00:31:06: Und da war das ganz anders.

00:31:08: Da war ich noch Stürmer.

00:31:12: Und da habe ich mich auch verletzt.

00:31:14: Ich war, also in der Saison hatte ich glaube ich fünf Spiele insgesamt oder sieben.

00:31:19: Weiß ich jetzt nicht genau, aber auf jeden Fall sehr wenig Spiele.

00:31:23: Gepunktet habe ich auch nicht.

00:31:25: Und dann war das auch so für meine Eltern, weil Köln eine teure Stadt ist, Miete und so weiter.

00:31:33: Deswegen haben wir uns überlegt, in eine kleinere Stadt zu ziehen, in dem Fall jetzt Isalun.

00:31:40: und halt mal gucken, was es sich da ergibt.

00:31:43: Und ich war dann, ich glaube, Altjahrgang U-Fünfzehn oder Jungjahrgang U-sevzehn hier und dann, ja, da war ich ja immer noch Stürmer und da war jetzt auch nicht so besonders gut, viel gepunktet habe ich auch nicht, aber als ich bei dem Richard Jahres in der U-sevzehn zum Verteidiger gewechselt habe, Ben?

00:32:12: Ben?

00:32:12: Genau, danke.

00:32:14: Du bist wirklich der Letzte, der Tipps geben soll.

00:32:18: Ja, und da war es das halt auf jeden Fall besser, weil ich auch mit zehn als Verteidiger gespielt habe.

00:32:28: Danach war ich halt wieder Stürmer und danach wieder Verteidiger.

00:32:31: Und ja, und dann ging es halt immer bergauf.

00:32:35: Und ich kann Ihnen nur sagen, in der Historie der Issan und Rostas gibt es verschiedene Spieler, die von der Stürmerposition auf die Verteidigerpositionen gewechselt sind.

00:32:44: Colin Danielsmaier wird dir vielleicht was sagen ist der Rekordspieler der Rustos immer noch mit irgendwas über fünfhundert die er gemacht hat?

00:32:53: wenn ich das

00:32:53: weiß, auf so sechshundert

00:32:55: und

00:32:57: ich glaube ich, dass wir das nicht aus dem Steg rauf wissen kann man natürlich alles auch nachgucken aber

00:33:02: für mich ist es immer nur wichtig er ist es Und da kommt auch erstmal keiner.

00:33:06: Nein, aber der ist auch irgendwann unter Doug Mason in den Tagen, als der hier Chef Trainer war.

00:33:12: Ist ja auch vom Stürmer zum Verteidiger umformiert worden und das hat auch ziemlich gut geklappt.

00:33:17: Was ist der Unterschied für dich?

00:33:19: Also wie fühlst du diesen Unterschied zwischen Stürmer sein, war okay und jetzt Verteidiger sein, ist noch besser?

00:33:25: Also ich finde, es ist für alle Stürmer viel einfacher zu Verteidigung zu wechseln, als wenn ein Verteidiger Stürmer wird.

00:33:36: Weil die alle nicht rückwärts laufen können.

00:33:40: Mag sein, aber hauptsächlich

00:33:41: weil... Ich glaube, die können alle laufen.

00:33:44: Weil

00:33:45: als Stürmer ist es halt viel schneller, zwei Kämpfe und so.

00:33:49: Aber als Verteidiger hat man mehr das Spiel im Übersicht, man spielt Aufbaupass und dann sieht man halt alles so.

00:33:57: Alles passiert vor dir und du hast alles im Überblick, sag ich mal.

00:34:00: Und als Stürmer ist das oft so, dass man in den Ecken ist, Zweikämpfe und so.

00:34:05: Und das ist halt das, was Verteidigern hilft, zum Beispiel in der Defensive und Zone dann in Zweikämpfen zu arbeiten.

00:34:12: Aber danach hat man alles trotzdem wieder in Übersicht.

00:34:16: Wir haben gerade schon mal drüber gesprochen, dass du echt gut Deutsch sprichst.

00:34:20: Lättisch gut, wahrscheinlich,

00:34:22: als Muttersprache.

00:34:23: Nicht mehr.

00:34:23: Echt nicht mehr?

00:34:24: Also meine Muttersprache ist russisch.

00:34:26: Ich spreche auch mit meinen Eltern russisch.

00:34:28: Ja.

00:34:29: Mit Lättisch ist auch so eine Sache.

00:34:31: Ich konnte das früher richtig gut, aber nachdem ich halt nach Deutschland gezogen bin, habe ich das einfach nicht mehr gebraucht, weil mit meinen Eltern spreche ich ja russisch und ich habe nicht so viele Freunde drüben, mit denen ich lättisch spreche, mit denen habe ich auch immer russisch geredet.

00:34:48: und deswegen Habe ich jetzt auch lettisch vergessen, kann man so sagen.

00:34:52: Eigentlich, in welcher Sprache träumst du?

00:34:56: Das kommt halt auf den Traum an.

00:35:01: Je nachdem, worum es geht, aber entweder Russisch oder Deutsch.

00:35:05: Lettisch nicht.

00:35:06: Find ich interessant.

00:35:07: Und dann hast du noch Englisch dazu gewonnen?

00:35:09: Als Sprache?

00:35:11: Ja.

00:35:12: Oder kämpfst du?

00:35:13: Ja, so mittelmäßig, glaube ich.

00:35:15: Du brauchst gar nicht.

00:35:16: Nein, man darf das ja auch nicht unterschätzen.

00:35:20: Wenn du mit zwölf nach Deutschland kommst, Deutsch lernen musst, was schon schwer genug ist, oder?

00:35:25: Also, richtig gut Deutsch lernen ist nicht so einfach.

00:35:28: Ja, also, ich meine, da war ich noch zwölf, da ging es viel einfacher.

00:35:33: Wenn ich jetzt mit Deutschland anfangen würde, da wäre Krise, aber jetzt ... Da würde es wirklich ... Boah, nee, will ich gar nicht drüber nachdenken, weil französisch in der Schule läuft jetzt auch nicht so gut.

00:35:48: Aber du einfach gemockerst zu lernen, ich glaube deswegen, oder?

00:35:51: Nee, französisch ist aber bei ganz vielen, glaube ich, der Entgegner.

00:35:54: Also ich hatte Latein damals, also das ist praktisch, das muss man nicht reden.

00:35:57: Spanisch.

00:35:58: Ihr müsst ja, also wisst ihr, ihr seid alle so jung, ne?

00:36:00: Ich erzähle nochmal Geschichte aus meiner Jugendzeit.

00:36:02: Ich habe ja erst in der Fünf angefangen, überhaupt Englisch zu lernen und hatte keinen guten Lehrer.

00:36:07: Das war mein allerstimmstes Phänomen.

00:36:09: Und mein Sohn wiederum lernt jetzt seit der Klasse drei Englisch.

00:36:15: Und sieben.

00:36:17: Also bedeutet, das ist ja das beste Alter.

00:36:19: Du hast ja vollkommen recht, wenn du das sagst, dass es viel einfacher ist, in jungen Lahren irgendeine Sprache zu lernen.

00:36:24: Und da haben dir deine Zwölferschein ja auch wirklich noch geholfen.

00:36:26: Weil wenn du es irgendwann später tust, bist du verratzt.

00:36:29: Das ist so.

00:36:29: Und deshalb, als du diese ganze Geschichte Französisch in der neun oder Latein in der neun ist, alles kannst du bei dir erzählen.

00:36:35: Das ist so.

00:36:35: Nein, aber es ist total bemerkenswert, wie gut du das drauf hast.

00:36:39: Und vor allen Dingen, wenn du dann die Jahre nochmal abziehst, das ist...

00:36:42: Danke.

00:36:42: Man darf jetzt parallel auch nicht vergessen.

00:36:44: Also, Golly geht ja neben seinem Dasein als Icehockey-Spieler, sage ich jetzt noch mal bei uns, auch noch ganz normal zur Schule.

00:36:51: Und wie deine Generation baut seinen Abitur.

00:36:55: Sein Papa ist ein kluger Mensch.

00:36:57: Ich habe das vielleicht gesagt, ohne dass ich ihn kennen.

00:36:59: Das scheint

00:36:59: so zu sein.

00:36:59: Man

00:37:00: kann lernen, dass... Wie gut bist du in der Schule?

00:37:03: Also, so wie Daniels sagt.

00:37:06: Oder

00:37:07: bist du mehr im Kopf beim Hockey als in der Schule?

00:37:10: Also, ich bin...

00:37:11: Okay, was sagen dazu?

00:37:13: Ja, bitte.

00:37:13: Gordy, also zu Gordy passt wirklich der Satz, ein gutes Pferd, springen nur so hoch, es muss, so geht das

00:37:19: irgendwie.

00:37:19: Ja, ja,

00:37:20: ja.

00:37:21: Das definiert, glaube ich, die

00:37:22: Gordy ganz gut.

00:37:23: Kann man so sagen, sogar, ja, gut.

00:37:25: Gut, tschöpft.

00:37:28: Nee, also, ich bin solide.

00:37:31: Ich sag mal... Du tust nicht mehr,

00:37:33: als du unbedingt machen musst.

00:37:35: Ja, also ich bin jetzt nicht gut.

00:37:37: Also gut ist halt, muss ich mal ein bisschen arbeiten, bis ich gut bin.

00:37:43: Aber schlecht bin ich jetzt auch nicht so...

00:37:45: Befriedigend.

00:37:46: Okay, machen wir eben noch... Befriedigend.

00:37:48: Stufe, zwölf oder dreizehn?

00:37:49: Zwölf.

00:37:50: Also ich hätte ja nächstes Jahr noch die dreizehnte Klasse für meinen Abitur.

00:37:56: Aber jetzt, ich überlege immer noch, ob ich nach diesem Jahr... ... halt mit meinem Fachabitur ... ... mich auf ... ...

00:38:04: Assyrische konzentrieren

00:38:05: ... ... dann eventuell was online studier ... ... oder halt ja ... ... nächstes Jahr noch ... ... für meinen Abitur, aber ... ...

00:38:13: zur Zeit ... Leistungskurse?

00:38:15: Englisch ... ... und Erdkunde.

00:38:18: Gute

00:38:18: Wahl.

00:38:19: Weitere Abitur-Fächer?

00:38:21: Pädagogik und Mathematik.

00:38:23: Was willst

00:38:24: du denn mit Pädagogik?

00:38:25: Also, ich meine, jede Hockeykabine könnte ein Pädagogin gebrauchen.

00:38:29: Ich meine, so ist es nicht, das braucht man nicht.

00:38:31: Ich glaube nicht, dass das der Job ist in der, äh, achtzehnjährige.

00:38:35: Meinst du mich?

00:38:36: Aktör der Ausbildung.

00:38:37: Nee,

00:38:38: aber ich muss sagen, Pädagogik ist echt spannend.

00:38:40: Also, das ist so ein Fach, wo ich mir denke, ja, das könnte ich mir... Merken, das könnte ich sogar gebrauchen, weil das ist echt interessant, was da alles so erzählt wird.

00:38:49: Und glaub mir, wenn du dich mal irgendwann nach einer aktiven Karriere mal auch alleine nur auf den Trainerjob konzentrierst und du willst was mit jungen Leuten machen, helfen dir die Dinge, die du lernst, unglaublich weiter.

00:39:00: Das versprochen.

00:39:01: Und Mathe, Mathe als mündliches Fax auch eine gute Wahl.

00:39:04: An sich.

00:39:05: wenn man es dann dann drauf hat.

00:39:07: Nein, Mathe wäre in gar keinen Fall eine gute.

00:39:09: Wenn man es drauf hat, was schlecht ist, wenn du da sitzt und ein Blackout hast, weil dann hast du verloren.

00:39:13: Da kannst du dann auch nicht, wie in diversen anderen, für hier einfach nur einen Quatsch erzählen.

00:39:16: Wenn du es nicht weißt, dann weißt du es halt.

00:39:18: Wie ist das mit dir und Mathe gar?

00:39:19: Ja,

00:39:21: Schule war, also hat sich auch in Grenzen gehalten.

00:39:25: Ich bin ja erst

00:39:25: letztes... Das Bock ist oder das Können wegen?

00:39:28: Ich glaube, das Bock ist wegen eher.

00:39:30: Nein, also ich bin ja letztes Jahr im Februar oder so fertig geworden.

00:39:35: Dann habe ich mein Fachabit fertig gemacht.

00:39:38: Und dann habe ich so ein Jahres-Praktikum dann gemacht, dass ich mein Fachabitur komplett kriege.

00:39:50: Und das ist jetzt dann zu Ende.

00:39:52: Also jetzt auch im Februar.

00:39:54: Was hast du gemacht?

00:39:56: In diesem Praktikumszeit?

00:39:57: Ja, ich war beim Nachwuchs tätig.

00:40:00: Also hast du ein bisschen hinter die Kulissen geguckt, wie das alles so funktioniert?

00:40:03: Oder in einer oder anderen Stelle mal geholfen?

00:40:05: Auch das soll ja lehrreich sein am Ende.

00:40:07: Ja.

00:40:08: Wenn man das bei den Isalon Rosters macht, oder?

00:40:10: Ich kann nur empfehlen, bei den Isalon Rosters hinter die Kulissen zu schauen.

00:40:14: Da gibt es viel zu entdecken.

00:40:18: Ich frage ihn nicht, was er entdeckt hat.

00:40:19: Nein.

00:40:20: Ich finde das lieber.

00:40:21: Ich tue es nicht.

00:40:23: Definitiv nicht.

00:40:26: Du hast dich ganz bewusst für Fach-Abi und Endstationen entschieden, an der Stelle Schule zu Ende zu machen, also Abi zu machen wegen Hockey, weil wäre jetzt nicht so dein Ding gewesen, weil es schon notwendig ist, dass man sich auch in dem Alter dann irgendwann für irgendwas entscheidet?

00:40:44: Ich muss sagen, ich glaube Geiger hätte sein Abi eh nicht bekommen.

00:40:49: Da hatte ich leider nicht genug Punkte gesammelt.

00:40:56: Ja, ich erinnere mich.

00:40:57: Ja, also wie gesagt, ich habe mich halt dazu entschieden, diesen Weg zu gehen, weil ich auch dann, da hat es auch so rübergegangen mit dem Kooperationspartnern noch letztes Jahr herne, dass ich halt dort morgens nie zum Training kriege, dann hin konnte.

00:41:16: Und dann war es auch damit, Spielzeit, deswegen nicht wirklich gut.

00:41:20: Also, ja, da musste ich mich dann halt entscheiden.

00:41:23: Und ja, dann hat das auch ganz gut gepasst, weil kurz, oder ich glaube, eine Woche danach oder so habe ich dann hier mit trainiert bei den Prüfungs-Unten.

00:41:34: Ja, und dann habe ich auch mein Bülge gegeben.

00:41:37: Und ja, deswegen hat das dann auch irgendwie ganz gut zusammengepasst, alles.

00:41:41: Hast du mal mal ein Papa gesagt?

00:41:43: Ja.

00:41:44: Weil das ist ja immer so eine Sache, ne?

00:41:47: Also mein Papa hatte immer die großartige Idee, ich sollte Rechtspfleger werden.

00:41:57: Das hätte nie geklappt, würde ich sagen.

00:41:59: Also aus Karpulenzgründen, also mit dem Hockey spielen.

00:42:05: Dass ich drüber rede, war jetzt eine gute Sache.

00:42:08: Das war Mama und Papa zu dir.

00:42:09: Also

00:42:10: ich glaube, bei mir war das genau gleich wie beim Godday.

00:42:15: Das Abitur war eigentlich ganz, ganz oben.

00:42:20: Weil, wie gesagt, Schule auch sehr, sehr wichtig ist für meine Eltern.

00:42:24: Die sind ja damals auch kurz nach zweitausend in Deutschland gekommen aus Kasachstan.

00:42:31: Und ja, deswegen war für die damals Schule auch sehr, sehr wichtig.

00:42:38: Und ich glaube, deswegen wollten die ihm, dass ich auch mein Abi fertig mache.

00:42:42: Aber ja, dadurch, dass es nicht so gut lief und ich hätte dann das Jahr sozusagen nochmal von Neu beginnen sollen, dass ich die Punktteil dann erreiche.

00:42:54: Aber das war mir dann viel zu lang.

00:42:57: Und dann habe ich mich halt dazu entschieden, noch das Jahr zu Ende zu bringen.

00:43:01: Und dann habe ich mein Fachabbie.

00:43:03: Ja, und das habe ich dann auch gemacht.

00:43:05: Und jetzt ist mein Plan, ich glaube, der gleiche wie der von Gordy.

00:43:11: Studium von zu Hause so online zu machen.

00:43:14: Ja, weil man das auch, ich glaube, von der Zeit auch einfach gar nicht bepasst zu Union dann immer hier mit dem Training und sowas.

00:43:23: Ja, deswegen so ein Fernstudium ist dann, glaube ich, da ganz sinnvoll.

00:43:28: Aber du bist nicht enterbt.

00:43:30: Also Mama und Papa haben dich noch lieb.

00:43:31: Ja,

00:43:32: ja.

00:43:32: Das ist ja auch wichtig.

00:43:34: Ich glaube

00:43:34: mal, sie müssen wieder erschrocken

00:43:35: gucken.

00:43:35: Ja, der hat erschrocken geguckt.

00:43:38: Ja, ich glaube, wir haben das alle ganz gut hängen genommen.

00:43:42: Vor allem ich, weil ich hatte der Eck.

00:43:46: Du konntest damit leben, nicht mehr in die Schule zu gehen.

00:43:48: Ja, auf jeden Fall.

00:43:49: Das war schon sehr, sehr anstrengend.

00:43:50: Aber

00:43:50: du bist auch nicht enterbt, Miko, weil du nicht Rechtspfleger

00:43:52: geworden

00:43:52: bist.

00:43:53: Nein, nein, nein, nein.

00:43:54: Das freut

00:43:55: mich.

00:43:55: Ich habe ja auch mal ein Studium verbockt, das kommt ja auch nochmal dazu.

00:43:58: Ich habe irgendwie ziemlich viele Semester studiert und das mit dem anderen hat halt gereist.

00:44:04: Ich habe

00:44:04: es gerade bis zu zehn, zehn Semester habe ich geschafft.

00:44:06: Zehn Semester?

00:44:07: Und dann bist du ausgestiegen, oder?

00:44:08: Nein, ich habe das schon gemacht.

00:44:09: Aber Bachelor, also zehn Semester für ein Bachelor sind schon

00:44:11: auch viele.

00:44:12: Guck,

00:44:13: wo ich aber sehe.

00:44:14: Ihr seht, liebe Leute da draußen.

00:44:16: Also ihr habt tatsächlich sehr harte Charaktere hier.

00:44:20: Der Mikrofon nehmt euch kein Vorbild an uns, es sei denn ihr wolltet Hockey-Profi werden.

00:44:26: Das ist aber für euch eingeplant.

00:44:28: Lass mich die Fragen stellen, dann kannst du weiter machen, lieber.

00:44:31: Hockey-Profi muss sein, oder?

00:44:33: Wenn man so weit ist, oder?

00:44:34: Wir haben

00:44:35: ihn jetzt auf erstmal die Hand drauf.

00:44:37: Kollege Geiger?

00:44:38: Ja, ich glaub auch.

00:44:40: Aber ihr seid doch bescheuert, ihr wisst, ihr verdient nicht genug Geld, um hinterher erreicht zu sein.

00:44:46: Ihr macht euch ein Körper kaputt.

00:44:47: Äh, was kann man noch,

00:44:49: äh, Profitur auf die Weine raus zu quatschen?

00:44:52: Nein, aber ganz, nein, Quatsch.

00:44:54: Aber was fasziniert an diesem Job?

00:44:56: Warum will man das unbedingt werden?

00:44:58: Ich glaube,

00:44:59: der größte

00:45:00: Fakt ist einfach Spaß.

00:45:01: Weil

00:45:02: das ist halt einfach, also ich glaube, da draußen gibt es noch so, so viele Jungs, die davon noch träumen, rüber es heute Profi zu werden.

00:45:12: Weil das einfach, klar, das ist eine Arbeit, die ist auch nicht leicht.

00:45:17: Aber ich glaube, das ist besser, als so morgens um fünf auf dem Bau zu gehen.

00:45:23: Bei Regen, Steineschleppnen ist ja auch nicht cool.

00:45:25: Und hier bist du dann halt mal drei, vier Stunden kurz in der Halle, glachst du ein bisschen kurz mit den Boys und dann fokussierst du dich für zwei, drei Stunden, halt so lange das Training geht.

00:45:37: Ja gut, ich glaube, das Schlimmste ist eigentlich der Sommer.

00:45:41: Ja.

00:45:41: Weil also, das ist wirklich sehr, sehr bodenlos.

00:45:45: Vor allem,

00:45:46: weil man so viel arbeiten muss.

00:45:47: Ja,

00:45:49: vor allem bei Frank Fischöder.

00:45:50: Frank Fischöder war echt ...

00:45:52: Der Typ ist echt eine Legende.

00:45:53: Da hab ich es am Anfang.

00:45:55: Ich glaub, kurz vor dem Kotzen jedes Mal.

00:45:58: Also, ich hab vorletztes Jahr, als Frank Fischöder gekommen ist, nach dem ersten Sommertraining, ich hab zu Hause geweint.

00:46:08: Also, ohne Spaß, ich habe geweint, weil ich nicht wusste, wie ich das ... Was machst

00:46:11: du denn jetzt, Alter?

00:46:12: ... überleben soll.

00:46:14: Nein, also ... Zum Glück bin ich da jetzt raus, weil das ist jetzt mein letztes Jahr DNL.

00:46:19: Der Gordi hat ja noch theoretischen Jahr DNL.

00:46:21: Ich weiß nicht, wo er das Sommertraining macht, weil er hat ja noch Schule.

00:46:25: Und hier ist ja das Sommertraining dann immer morgens.

00:46:27: Und dann passt das beim Frank immer dann, weil das ist dann immer, ich weiß nicht, so sechs Uhr oder so.

00:46:35: Weil so passt das für

00:46:35: den Gordi.

00:46:36: Letztlich

00:46:37: ist es aber auch.

00:46:37: Sechs Uhr morgens wohlgemerkt.

00:46:38: Ja,

00:46:39: ja, ja.

00:46:40: Also das ist schon ein Schinderhandel.

00:46:41: Also da müssen wir jetzt nicht darüber reden.

00:46:43: Der Punkt ist nur der.

00:46:44: Hast du am Ende des Sommers?

00:46:45: Also du hast am Anfang geweint.

00:46:47: Und am Ende hast du gemerkt, wie sehr es hilft?

00:46:49: Ja, auf jeden Fall.

00:46:51: Da habe ich wirklich das erste Mal gemerkt, wie viel Sommertraining eigentlich bringen kann.

00:46:56: Es ist zwar trotzdem so, dass wenn man das erste Mal nach der Sommerpause aus Eis geht, man ist trotzdem kaputt.

00:47:03: Also man kann die ersten fünf Minuten gar nicht.

00:47:06: Aber es ist halt so, weil Belastung einfach anders ist im Sommer als auf dem Eis.

00:47:12: Aber nach ein paar Wochen, wenn man drin ist, dann merkt man auf jeden Fall so, das sind Weltenunterschied vor dem Sommer und nach dem Sommer.

00:47:22: So am Ende der letzten Saison und am Anfang der neuen Saison das wirklich.

00:47:26: Daniel, du hast gerade gesagt, der größte Faktor ist Spaß.

00:47:33: Jetzt wissen wir aber alle auch, dass wir gerade im Profisport, dass es da nicht primär um Spaß geht,

00:47:38: sondern um...

00:47:38: Um andere Dinge, um Ergebnisse, um Nacktezahlen.

00:47:43: Ihr müsst auch gucken, wo ihr bleibt.

00:47:44: Mirko hat es gerade gesagt, ihr werdet wahrscheinlich jetzt nicht im Milliardäre in dem Sport, vielleicht noch nicht mal Millionäre.

00:47:49: Ja, leider

00:47:51: nicht.

00:47:52: Also, ich hoffe noch auf eine NJ-Karriere für euch beiden.

00:47:55: Dann habt ihr noch eine realistische Chance.

00:47:58: Gordi, vielleicht in der

00:47:58: K.L.,

00:47:59: wenn er das gut macht, kann er auch ein bisschen Euro verdienen.

00:48:03: Ich sage bitte nochmal, lasst die Jungs bitte einfach erstmal hier.

00:48:07: Aber gab es vielleicht dort die Frage an euch beide?

00:48:11: Gabs Momente, wo ihr schon auch gemerkt habt, okay, das ist jetzt hier auch nicht mehr nur Spaß, abgesehen natürlich von der Schinderei.

00:48:18: Aber letztlich ist das ja dann doch auch nicht... Lebensentscheidend, ne?

00:48:23: Also bei mir war da so das erste Mal, wo ich wirklich so realisiert habe, dass es wirklich ernst ist.

00:48:31: Weil natürlich, ich habe mich gefreut, dass ich hier mit trainieren und spielen darf.

00:48:36: Aber als ich, als mir meine Eltern gezeigt haben, in das Spiel in Mannheim, wie viele Leute vor der Eishalle stehen und dann hatte ich ein Gespräch auch mit meinem Vater, dass Leute freuen sich die ganze Woche auf das Spiel, um uns mäßig, also jetzt nicht unbedingt uns beide, noch nicht, aber so um uns zu sehen, halt unsere Mannschaft, wie wir spielen, Leute freuen sich ganze Woche drauf und das ist wie so ein,

00:49:08: ja,

00:49:09: Feiertag mäßig.

00:49:12: Das ist halt, das gibt so viel Motivation, dass man das zu seinem Job machen kann.

00:49:19: Also das finde ich so.

00:49:21: eines der...

00:49:23: Spürt ihr Druck in den Situationen?

00:49:26: Von Fans oder von Generell?

00:49:27: Generell?

00:49:28: Ja, also ich glaube Druck hat man immer, oder?

00:49:33: Wir beide jetzt gerade nicht.

00:49:34: Also bei den Einlingen, die getostet werden, seid ihr, ne?

00:49:37: Ja, kommt drauf an.

00:49:38: Es gibt ja Leute, die stellen unsere Art der Gesprächsführung und ... Ja, aber

00:49:42: die haben ja auch recht ...

00:49:43: Alles

00:49:43: hat das Hochbeide leider gesagt.

00:49:45: Entschuldige, wir wollten nicht die Unterarbeit machen, ne?

00:49:47: Ja,

00:49:47: also ich glaube, es kommt auf die Rolle an, die man hat im Team.

00:49:51: Wenn du jetzt geholt wirst, um pro Spiel Zettoro zu schießen und das halt nicht zu tun, dann hast du schon Druck, würde ich sagen.

00:50:00: Aber ich glaube, als junger Spieler klare Druck von den Team-Aids, die halt deinen Platz wollen, den du vielleicht gerade hast, aber den jemand anders gerade möchte, das zu verteidigen und dann da konstant Leistung zu bringen, ist also klar, ist das nicht einfach.

00:50:17: Aber ich glaube, darum geht es auch am Ende des Tages, um deinen Platz zu verteidigen.

00:50:23: Und wie du gesagt hast, klar

00:50:25: Spaß,

00:50:26: aber dann wird es auch irgendwann auch mal halt ernst.

00:50:30: Und ja, also bei mir war das so, dass ich das gemerkt habe, weiß ich nicht, ich glaube so vor zwei, drei Jahren vielleicht, wo ich dann, also wo ich dann auch schon wirklich so okay realisiert habe, ja, ich habe jetzt schon so viel Zeit daran gestellt, weil ich habe mit vier, glaube ich, das Schlittschuhlaufen gelernt.

00:50:49: Das Schlittschuhlaufen gelernt, sorry.

00:50:53: Ja, und... Man hat so viel Zeit, so viele Turniere, so viele Fahrten auch.

00:50:59: Ich bin ja auch immer teilweise, bis ich dreizehn war, noch jeden Tag nach Isel und zum Training gefahren.

00:51:05: Das sind ne Stunde und zwanzig Minuten.

00:51:09: Dann ist ja die Mama nach Hause gekommen, direkt von der Arbeit zum Training los und Hausaufgaben und dann auch im Auto.

00:51:15: Und zumindest hatte ich noch zwei Jungs, die damals auch noch hier waren, mit mir im Nachwuchs.

00:51:21: Dann haben wir uns immer dann die Fahrten so durch drei geteilt manchmal.

00:51:25: Aber dann trotzdem, ja, das war hart.

00:51:29: Und ja, dann irgendwann hat man halt gemerkt, okay, man tut das nicht mehr so aus Spaß, sondern man tut es schon so, dass der Traum oder das Hobby zum Beruf wird.

00:51:42: Ja, und ich glaube, darum geht es eigentlich.

00:51:45: Also Punkt mit Eltern ist das Spiel bei mir richtig große Rolle, weil wenn ich so überlege... Ich mache das nicht, weil ich so viel Arbeit reingesteckt habe, sondern die Zeit, Geld, Emotionen, was meine Eltern da reingesteckt haben.

00:52:03: Wirklich Urlauber, auf die sich meine Eltern verzichtet haben, um mich in einen Camp zu schicken oder sowas.

00:52:12: Natürlich Geld, Zeit.

00:52:14: Also was meine Eltern da reingesteckt haben, damit ich jetzt da bin, wo ich jetzt bin, ist wirklich... beeindruckend also und ich will das auch machen um meine Eltern glücklich zu machen damit die auch sehen ja okay es hat sich gelohnt.

00:52:31: ich finde es total interessant dass ihr in euren jungen jahren in denen ihr noch unterwegs seid und so flop sie für die beiden auch sein können das anspricht

00:52:41: weil

00:52:41: das ist vielleicht im hockey das muss man all denen irgendwie auch vermitteln die das Vielleicht aus anderen Sportarten kämen.

00:52:48: Ja, auch ein Fußballpapa kümmert sich intensiv.

00:52:51: Aber der fährt den Jungen, wenn er in Isalon spielt, vielleicht mal in Westfalen rum, wenn er wirklich großartig unterwegs ist.

00:52:57: Aber je nachdem, aus welcher Pampa du kommst und du hast es ja gesagt, mit Münster, das ist einfach ein enorm langer Weg.

00:53:03: Und da ist so viel drumrum nicht.

00:53:06: Und das alles zu machen und das teure Geld, weil es in den Fußballschuhe... Weiß nicht, ich kostet sechzig Euro für einen Jungen, aber da ist dann eben ein großer Unterschied.

00:53:15: Interessant, dass euch das auffällt jetzt schon in den jungen Jahren, weil dann müssen wir mal um Papa wirklich viel richtig gemacht haben an der Stelle.

00:53:23: Ja,

00:53:23: auf jeden Fall.

00:53:24: Also man ist auf jeden Fall sehr, sehr dankbar, ich glaube, nicht dankbar genug manchmal.

00:53:31: Ach, damit können wir umgehen.

00:53:32: Wir haben mal fünf Jahre älter, dann geht das alles wieder.

00:53:35: Das ist das Gute daran, wenn man älter wird wieder.

00:53:39: Dann ist auch so das Verhältnis zu Mama und Papa wieder noch mal ein bisschen besser.

00:53:43: Wenn das gut läuft, das kommt schon wieder.

00:53:45: Erlebt Felix heute auch.

00:53:46: Geht gerne mit den beiden essen.

00:53:48: Oder Mama kocht gut, das läuft schon.

00:53:50: Beides tatsächlich Letzteres noch lieber.

00:53:54: Aber das nur am Rande.

00:53:57: Aber ich finde es auch beeindruckend.

00:54:00: Daniel, bei dir weiß ich es ja auch, dass deine Eltern häufig bei den Spielen auch sind, wenn es dann passt.

00:54:06: Nicht nur meine Eltern.

00:54:08: Meine Schwestern auch beide.

00:54:09: Ich war immer in Schwager, mein Neffe, der ist jetzt fast zwei, der ist auch jedenfalls...

00:54:14: Stimmt, der war auch schon mal mit auf dem Eis, ne?

00:54:16: Ja,

00:54:16: ja, der, den hab ich wahrscheinlich schon mitgetragen.

00:54:18: Dann läuft er auch mal mit dem Kind da rum und hab ich schon gedacht, okay, das ist auf jeden Fall nicht sein.

00:54:21: Das ist nur

00:54:21: nicht

00:54:21: meins, ne?

00:54:23: Ich bin noch nicht so weit.

00:54:24: Nein, auf jeden Fall.

00:54:25: Ja, größten supporter.

00:54:28: Mein Mama, Papa, Schwestern, Schwager, Neffe, meine Freundin auch mittlerweile.

00:54:34: Ja.

00:54:35: Also da ist man auf jeden Fall sehr, sehr dankbar für, wie gesagt, und das sollte man auf jeden Fall auch sehr, sehr wertschätzen.

00:54:40: Wer sind eure größten Ratgeber, wenn es Papa

00:54:42: bei dir?

00:54:43: Papa, egal, was ich hab, Papa gibt mir immer den besten Rat, glaube ich.

00:54:49: Warum auch den ehrlichsten?

00:54:50: Warum war Papa

00:54:51: das für euch nicht gut?

00:54:52: Ja, weil ich glaub, weil einfach oder Mama oder generell Familie, aber so, wenn ich mal was super brauche, gehe ich halt meistens zum Papa, weil der ist immer der ehrlichste Mensch und ich glaub, der ist wirklich der... Der will, dass du besser wirst als er selber vielleicht auch und dass du das Maximale rausholst von dir.

00:55:12: Und ich glaube, dass es auch so ein bisschen sich für ihn auch halt auszahlt, die Arbeit, die er da eingesteckt hat.

00:55:19: Aber ich glaube, ihm geht es mehr darum, dass es mir und generell meiner Familie zu gut wie möglich geht.

00:55:24: Und ich glaube, der ist da immer, also ich weiß, dass er da immer ganz, ganz ehrlich ist.

00:55:28: Und deswegen freu ich mich immer,

00:55:29: Papa.

00:55:30: Wie ist es bei dir?

00:55:30: Ja, also, wenn ich Fragen habe, dann gehe ich zu meinem Vater.

00:55:36: Meine Mutter ist sowieso immer dabei, aber so mein Vater redet dann halt immer.

00:55:41: Und bei ihm ist auch so, er hat halt die Erfahrung, weil mein Bruder Eisrocke gespielt hat.

00:55:47: Der ist jetzt mittlerweile dreißig und spielt seitdem vierzehn oder fünfzehn ist nicht mehr.

00:55:54: Ja, da hatte er schon Erfahrung.

00:55:57: Und so von meiner Seite will ich auch das auf jeden Fall schaffen, weil es kommt mehr von meinem Vater, dass ich und mein Bruder Eiserge gespielt haben.

00:56:06: Und weil mein Bruder früh aufgehört hat, möchte ich das auch aus dem Grund weitermachen, damit mein Vater auch

00:56:17: sieht.

00:56:18: Storz sein kann

00:56:18: auf so einen Mann,

00:56:19: und das hat funktioniert.

00:56:20: Wir haben vorhin, da habe ich das schon angedroht, dass wir da noch mal zurückkommen an den Punkt.

00:56:26: Wenn man Vertrauen bekommt, wie spürt man dieses Vertrauen?

00:56:31: Also, weil es gibt so eine Mannschaft, da ist ein neuer Trainer drin, der muss erfolgreich sein am Ende des Tages.

00:56:36: Weil machen wir uns nichts vor, natürlich ist das Entwicklung für junge Spieler, die weiterkommen sollen, aber es ist auch ein Ergebnis Sport.

00:56:45: Das ist das Traurige, gerade für junge Leute in dieser Geschichte.

00:56:49: Und wie hat Stefan es bei euch geschafft, dieses Vertrauen zum Ausdruck zu bringen?

00:56:53: Klar, über Eiszeit, das ist die einfache Antwort.

00:56:55: Aber ist das noch mehr?

00:56:57: Oder die anderen Coaches?

00:56:59: Ja, ich glaube auf jeden Fall, das größte, was man dann noch sieht, ist die Eiszeit.

00:57:05: Das war Trauen.

00:57:07: Aber ich glaube auch, ja, also in den wichtigen Situationen, das sieht man noch immer, also bei mir war es ja so, dass ich in der DNL zum Beispiel, wenn es mal knapp wurde und wir mussten ums Leben... Torschießen oder halt verteidigen, dann hat der Fisch hier eigentlich für mich und Rugger Day zuerst draufgepackt.

00:57:30: Und ich glaube daran kann man das eigentlich ganz gut messen.

00:57:34: Jetzt kommt man hoch in den Pro-Führ-Bereich und ist noch sehr jung.

00:57:38: Da ist dann natürlich Vertraum was anderes.

00:57:41: Vielleicht, wenn es mal gerade knappes Spiel ist und steht zwei zwei und du kommst zum letzten Drittel halt nochmal drauf, um halt also als vierte Reihe den anderen Rennen Luft zu verschaffen.

00:57:55: Und da dann halt in diesen wichtigen Situationen die einfachen Sachen richtig zu machen, zum Beispiel jetzt kein Turnover in der blauen Linie, dass ein Counter gegen dich läuft oder sowas.

00:58:06: Und ich glaube, wenn der Coach sich dann bei so einer Situation drauf lässt, dann weißt du, der hat auf jeden Fall vertrauen in dich.

00:58:15: Weil wie gesagt, es geht um das Ergebnis an dem Ende des Tages.

00:58:22: Und wenn er dich dann drauf lässt, wie gesagt, in so einem knappen Spiel, dann weißt du auf jeden Fall, der vertraut dir.

00:58:34: Also Spielzeit ist natürlich eine Sache, aber dann kommt es halt drauf an, in welchen Situationen du diese Spielzeit bekommen hast, wie Daniel auch gesagt hat.

00:58:45: Wenn man zum Beispiel fünf Minuten, nehmen wir mal fünf Minuten Spielzeit, gegen jetzt, wo wir gegen Köln verloren haben, sind nicht die gleichen fünf Minuten Spielzeit, wie wenn ich die fünf Minuten gegen Prima Hafen bekomme, als es bis zum Penaltischießen gekommen ist.

00:59:03: Da hat der Jan nämlich bei vier gegen vier aufs Eis geschickt.

00:59:10: Ich war überrascht, also positiv überrascht.

00:59:13: Das hat auf jeden Fall, das hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass er vertrauen.

00:59:18: in mir hat, also das er mir vertraut.

00:59:20: und so was zeigt halt auch, ob der Trainer dir vertraut oder nicht.

00:59:26: Wie ist das mit Kommunikation?

00:59:28: Quatscht ja eigentlich relativ viel mit den Coaches, heißt einerseits mit Stefan, aber das sind wir natürlich nochmal eine andere Rolle als Chef-Trainer und mit den Co-Trainern, wie muss man sich das vorstellen?

00:59:38: Ja, also bei mir ist es ja so, weil ich forward bin.

00:59:42: Der Toni, der ist ja für uns verantwortlich.

00:59:46: Und dann quatscht man dann am nächsten Tag mit ihm eigentlich mehr darüber.

00:59:53: Und Stefan ist halt auch klar dabei, meistens.

00:59:58: Aber ich glaube, also bei mir persönlich ist es halt so, dass ich sehr viel mit Toni rede auch und auch Video mache, weil ich glaube, Video ist eigentlich das Beste, was man so machen kann, weil man dann halt gefühlt jede Kleinigkeit sieht.

01:00:14: Weil von oben ist das nochmal was ganz anderes.

01:00:18: Ja, und Kommunikation und Feedback ist für mich persönlich auch sehr wichtig.

01:00:25: Sowohl negativ als auch repositiv.

01:00:28: Wenn man zum Beispiel beim repositiven, wenn man da positives Feedback kriegt, was nicht selbstverständlich ist.

01:00:36: Dadurch kickt man halt auch mehr Selbstvertrauen und traut sich mal Sachen zu, dann beim Spiel oder sowas.

01:00:45: Also Kommunikation ist für mich sehr wichtig.

01:00:50: Es wird meiner Meinung nach sehr viel kommuniziert, sei es Spielsituationen.

01:00:56: Vor jedem Spiel haben wir sogar privat Meetings mit den Coaches über die letzten Spiele, was man besser machen kann.

01:01:08: Die Spielsituation.

01:01:10: Aber auch nicht nur Coaches, sondern zum Beispiel mit dem... Franz Fritzmeier rede ich jetzt nicht wirklich oft, aber er kommt ab und zu selber zu mir und fragt, wie es mir geht, so wie ich mich hier fühle.

01:01:26: Und das spielt auch eine große Rolle, um das Gefühl zu bekommen, dass man hier willkommen ist, damit man sich wohler fühlt.

01:01:37: Und man darf halt nie vergessen, auch wenn die Jungs das so erzählen und für viele das so selbstverständlich scheint.

01:01:43: Das ist es nicht.

01:01:44: Nee, auf jeden Fall nicht.

01:01:46: Das wollte ich jetzt für mich

01:01:47: gerade auch sagen.

01:01:48: Das ist eben nicht.

01:01:49: Natürlich wird mit den Jungs gesprochen.

01:01:51: Natürlich.

01:01:51: Nee, ich habe auch schon Situationen, sagen wir mal selbst miterlebt jetzt natürlich nicht, aber davon gehört, verbrieft, dass es so ist, dass auch gerne mal gerade die Jungs, die neunzehnten, zwanzigjährigen vor Versammelter Mannschaft angegangen werden, um irgendwie Stärke zu demonstrieren von.

01:02:10: Coaches, wo ich jetzt nicht sagen muss, dass das nicht die feine englische Art ist und die jetzt auch nicht wirklich Respekt verschafft vor so einer Mannschaft.

01:02:17: Wie gesagt, das ist jetzt kein Fall aus unserer Vergangenheit, aber kriegt man schon mal mit.

01:02:23: Ich dachte,

01:02:25: das hast du jetzt gesagt, aber ich spiele jetzt auf nichts Konkretes an, sondern das geht definitiv auch.

01:02:35: Wenn ihr dann in den Situationen auf dem Eis steht, speziell bei Gordi zum Beispiel, glaube ich, es war jetzt gegen Nürnberg, Hussein muss verletzt raus, am Ende hast du halt fast zehn Minuten Eiszeit, weil du halt ganz normal als Teil dieser Rotation dann spielst.

01:02:50: Und da macht man Fehler, logisch.

01:02:54: Und ihr beide und gerade junge Spieler sollen auch Fehler machen.

01:02:58: Wie geht ihr damit um im Spiel und wie wird dann auch im Anschluss damit umgegangen?

01:03:03: Also... Wenn man ein Fehler macht, ist das auf jeden Fall... Also es hilft, wenn der Trainer dir dann sagt, ja, alles gut passiert.

01:03:12: So trotzdem halt positiv ein Feedback zu bekommen.

01:03:16: Aber es ist halt sehr große Kopfsache, weil meistens Fehler, die passieren, sind gar nicht schlimm.

01:03:22: Und wenn man sich das Spiel anschaut, alle machen Fehler.

01:03:27: Nur weil wir noch nie so viel Erfahrung hier haben.

01:03:31: machen wir uns mehr.

01:03:32: Also ich rede jetzt von mir.

01:03:35: Geiger macht keine Fehler.

01:03:39: Also ich mache mir viele Gedanken drüber, wenn ich mal ein Fehler mache.

01:03:45: So wenn der Trainer dann sagt, ja, nicht schlimm ist und mich danach trotzdem aufs Eis schickt, dann gibt das trotzdem mehr Selbstvertrauen.

01:03:53: Ist

01:03:53: das ein Lerneffekt?

01:03:54: Also es stellt da auch eine gewisse Entwicklung an, dass man eben sagt, okay, ich darf, ich muss eigentlich auch Fehler machen.

01:03:58: Und dann geht es eben darum, das beim nächsten Mal besser zu machen und das eben nicht so schwer zu nehmen.

01:04:03: Ja, also je mehr Fehler man macht, desto mehr lernt man auch draus.

01:04:10: Und irgendwann merkt man auch, dass Fehler, die früher Also, bei denen man früher sich gedacht hat, ja, wie soll ich danach noch spielen?

01:04:21: Eigentlich gar nicht so schlimm sind.

01:04:22: Und später kann man viel einfacher, nachdem man einen Fehler gemacht hat, weiterzuspielen.

01:04:31: Ja, ich glaube, bei mir ist das auch.

01:04:32: Also, ich bin auch sehr, sehr großer Nachdenker.

01:04:36: Ich denke... Ist nicht

01:04:38: gut in der Sportart eigentlich, ne?

01:04:39: Nein, nein, überhaupt

01:04:40: nicht.

01:04:41: Also, ich wär mal manchmal lieber so ein Scheißegaltyp.

01:04:44: der sich so einfach denkt, ja, okay, dieser Wechsel so und nächster Wechsel ist halt neu.

01:04:48: So sollte man noch eigentlich denken.

01:04:50: Kann man das lernen eigentlich?

01:04:52: Ich glaube.

01:04:54: Das kommt mit der Erfahrung, glaube ich.

01:04:56: Ja,

01:04:56: glaube ich auch.

01:04:57: Und vor allem, weil wir noch jung sind, also klar sollte man sich als junger Spieler lieber nicht zu große Fehler leisten, weil wir, wie gesagt, der Konkurrenzkampf Team sehr, sehr, sehr, sehr großes.

01:05:13: Und wenn man dann halt so ein Pazer macht, der eigentlich gar nicht sein muss und dann im schlimmsten Fall auch noch zum Gegentor führt.

01:05:21: Und wenn du dann noch pech hast, dass das dann der Siegtreffer war, dann hast du halt die Arschkarte gezogen leider.

01:05:30: Aber ja, wie gesagt, man sollte sich nicht dran festnageln jetzt an einem Fehler und die ganze Zeit drüber nachdenken, weil ich glaube dann, Dann bist du halt in so einem Hamsterrad und machst halt den nächsten Fehler und den nächsten und den nächsten und dann hört es irgendwann gar nicht mehr auf.

01:05:45: Und ja, ich glaube es ist, also ich spreche da jetzt für mich, es ist halt sehr, sehr schwer danach wieder daraus zu kommen, obwohl es halt, ja, ich würde jetzt sagen, es ist nicht so deep.

01:05:57: Von außen betrachtet nicht, ne?

01:05:58: Aber wenn man in dem Moment drinsteckt, ist das wahrscheinlich gerade das Schlimmste in dem Fall,

01:06:02: ne?

01:06:02: Vor allem, das Schlimmste ist dann... ... wenn der Coach dann gar nicht mehr mit dir redet.

01:06:09: Und dann denkst du dir, scheiße, was denkt der jetzt?

01:06:10: Und ja, wie gesagt ... ... also Klarsenfehler da, um sie zu machen ... ... und dann daraus zu lernen, um besser zu werden.

01:06:18: Aber ... ... ich glaube, man sollte sich keine zu großen Fehler halt erlauben.

01:06:23: Wie ist es gerade in dieser aktuellen Mannschaft auch?

01:06:26: Also bei ... ... der Coaches sind das eine.

01:06:29: Ja.

01:06:29: Die Teamkollegen ja auch das andere.

01:06:31: Also, ihr beide habt in dieser Saison schon Dinger gemacht.

01:06:34: Wo ich hinterher gesagt habe,

01:06:36: doof,

01:06:36: ganz doof.

01:06:37: Wissen die Jungs damit

01:06:38: umgegangen?

01:06:39: Komplett, also komplett positiv.

01:06:41: Also ich finde die Mannschaft wirklich toll.

01:06:43: Also hier, das ist halt nicht so wie das, wie wenn das bei Berlin oder Mannheim wäre.

01:06:52: Hier ist das viel, ich sag mal entspannter, also die Jungs reagieren viel positiver.

01:06:58: So keiner scheiß dich an.

01:07:01: Leute sagen, ja, komm, passiert.

01:07:04: Nichts wechseln besser.

01:07:06: Also ich finde es sehr gut hier.

01:07:07: Ja, ich kann mich dem nur anschließen.

01:07:11: Auf jeden Fall.

01:07:12: Die Jungs sind immer positiv drauf.

01:07:16: Selbst die Phase, wo diese Saison leider nicht so gut lief in der Zeit lang, hat auf jeden Fall jeder versucht, immer positiv zu bleiben.

01:07:24: Und auf jeden Fall hat sich niemand gegenseitig irgendwie runtergezogen.

01:07:29: Und ich glaube, das ist auch sehr, sehr wichtig, vor allem für so eine Charakter-Match auf wie wir.

01:07:35: Ich glaube, wenn man da negativ ist und das sich dann verbreitet, dann kann das ganz schnell halt in die falsche Richtung laufen.

01:07:43: Deswegen glaube ich, dass wir auf jeden Fall auch Glück haben mit unseren Team-Mates.

01:07:50: Weil die auf jeden Fall sehr positiv sind, sehr hilfreich auch.

01:07:56: Die man Tipp geben auch und ja.

01:08:02: So wird man besser am Ende.

01:08:04: Ein letztes Thema noch, was ich gerne ansprechen würde.

01:08:06: Die Frage immer, was unterscheidet eigentlich ein Leon III-Seitel von irgendeinem anderen Spieler?

01:08:14: Ich habe dann immer gehört von klugen Menschen aus dem Eishockey, die mir gesagt haben, genau das Thema, was ihr angesprochen habt, weitermachen.

01:08:22: Nicht zu sehr drüber nachdenken.

01:08:23: Ist es diese mentale Stärke, die jetzt gar nicht mal auf Talent bezogen, aber die dann den Unterschied ausmachen kann?

01:08:30: Was glaubt ihr im Hinblick auf absoluter Topspieler und eben Spieler, der es an diese Position nicht schafft?

01:08:38: Ja, ich glaube, es ist Kopfsache alles.

01:08:41: Ich glaube, wenn es ins Rollen kommt, dann Rolls.

01:08:45: Und dann hast du auch Confidence, also Selbstvertrauen.

01:08:50: Ja, und wenn es dann halt einfach die ganze Zeit weiter klappt und du auch irgendwann dann merkst, okay, ich kann das und ich mach es einfach.

01:08:59: Ich glaube schon, dass die Kopfsache da eine sehr, sehr, sehr, sehr große Rolle spielt.

01:09:02: Ja,

01:09:03: weil es läuft ja nicht immer alles perfekt.

01:09:06: und Leute, bei denen es eine Zeit lang gut lief, wenn es bei denen mal nicht klappt und die dann aufhören oder was weiß ich, also das zieht dann auf jeden Fall runter.

01:09:17: und Leute, die dann Nachdenken.

01:09:19: Ja, komm, ich mach jetzt besser.

01:09:21: Ich arbeite jetzt härter.

01:09:22: So, dann dadurch wird man noch besser.

01:09:25: So, es kommen Verletzungen, je nachdem, wie Leute mit den Verletzungen umgehen können.

01:09:31: Es ist halt also sehr viel hängt vom Kopf an.

01:09:35: Wir sind gespannt, wie er das macht.

01:09:36: Was muss der Gordi noch lernen, damit er ein richtig guter Eishockey-Spieler wird?

01:09:39: Und wir stellen die Frage gleich umgekehrt nach.

01:09:41: Ja natürlich,

01:09:42: er hat nur die Zeit mehr drüber nachzudenken.

01:09:44: Boah,

01:09:45: also ich glaube auf jeden Fall Gordi ist ein sehr... Talentierter Spieler auch.

01:09:52: Also sein Spielwitz ist meiner Meinung nach sehr, sehr gut.

01:09:56: Er hat viel Kampf in der Mitte der Scheibe.

01:09:58: Das

01:09:59: blitzt jetzt inzwischen auch bei uns manchmal auf.

01:10:01: Ich erinnere mich da an einer Leingang gegen Nürnberg, wo man aussteigen lässt, der hat einen auch verdient gehabt.

01:10:05: Ja, hundertprozent.

01:10:07: Also auch sein Debüt, finde ich, hat er auf jeden Fall super gemacht.

01:10:12: Ja, ich finde,

01:10:13: wie gesagt,

01:10:16: nein, Goddys auch, wie gesagt, zweikampfstark ist auch wichtig als Verteidiger.

01:10:21: Vielleicht sollte er noch ein bisschen an seinem Schuss arbeiten von der blauen Linie.

01:10:26: Nein,

01:10:26: aber sagt er auch sofort.

01:10:27: Ja, weiß ich

01:10:28: nicht.

01:10:29: Hundert Prozent, sagt mein Vater

01:10:30: auch.

01:10:30: Ja, aber sonst, wie gesagt, Spielwitz ist auf jeden Fall da bei ihm, traut sich Sachen zu, hat Confidence und komme mal ich mal so rüber, als ob er diese scheißegalen Mentalität hätte.

01:10:41: die viele wahrscheinlich sehr gerne haben würden.

01:10:44: Aber ja, cooler Typ auf jeden Fall.

01:10:48: Anderswo?

01:10:49: Was ist beim Geiger?

01:10:50: Was macht der noch?

01:10:51: Was macht der gut?

01:10:52: Das muss er besser

01:10:53: machen.

01:10:53: Ja, also gut.

01:10:54: Das haben auch die Jungs bei der U-twanzig gesagt.

01:10:58: So mäßig dein Playmaker-Spielstil ist wirklich so top-level.

01:11:04: So wirklich jetzt bei der ersten Mannschaft mit... weniger Selbstvertrauen, was du auf jeden Fall haben solltest, so wie du spielst.

01:11:19: Merkt man das nicht so viel, aber wenn du mehr Selbstvertrauen hättest, dann könntest du halt wirklich, ist da ganz oben schaffen, sag ich, weil so dein, wirklich, du bist ein Paradebeispiel von einem Playmaker, sag ich.

01:11:35: Wenn wir ehrlich sind, ihr verbringt schon eine Menge Zeit mit dem Mann, ne?

01:11:39: Golden Ich, ich weiß nicht, kennen, tun wir uns jetzt viel lang.

01:11:44: Ich glaube, also, ja, also so wirklich kennen vielleicht seit zwei Jahren.

01:11:49: Den Sommer auch eigentlich sehr viel zusammen verbracht, auch mit Ole Blunkam, der jetzt leider nicht mehr hier ist.

01:11:56: Der ist nach Krefeld gewechselt, der hätte eigentlich auch hier bleiben sollen.

01:12:01: Ja, immer mit Leon Busmann, der auch hier war und halt noch ein paar Jungs aus der DNL.

01:12:07: Aber ja, Gäude und ich, wir verbringen schon viel Zeit zusammen.

01:12:10: Bus, Kabine, Freizeit.

01:12:12: Vor allem, wenn es mal ab Mai so weit ist, dass wir zusammen wohnen.

01:12:19: Also, WG.

01:12:19: Ja, ja, stimmt.

01:12:20: Da wird das noch mal...

01:12:22: Dann sprechen wir noch mal.

01:12:24: Wir

01:12:24: werden die Adresse irgendwo hängen, ne?

01:12:26: Wir ziehen wahrscheinlich zusammen in der WG.

01:12:28: Na ja, das stimmt.

01:12:30: Vielleicht werde ich jetzt nicht so oft da sein, also nicht die ganze Zeit da sein, weil meine Eltern bleiben... hier noch in Isarlo eine Zeit lang, aber ja, das wird...

01:12:43: Ja, das ist gut, weil der Godi ist auch ein sehr sauberer Mensch, also auch sehr ordentlich.

01:12:47: Und du?

01:12:47: Ich auch.

01:12:49: Seine Wohnung sieht echt sauber aus.

01:12:51: Also, das habe ich auf jeden Fall von Mama gelernt.

01:12:54: Auch ein ganz

01:12:55: wichtiger Mensch.

01:12:56: Hundert Prozent.

01:12:57: Mama hat mir das so in den Kopf reingeben.

01:13:00: Wo, wo, wo?

01:13:01: Also, wie sagt man das?

01:13:02: Danke,

01:13:02: Himmert.

01:13:02: Danke, Himmert.

01:13:03: Dass das gar nicht mehr rausgeht, da bin ich auch sehr, sehr dankbar für.

01:13:07: Also, bei Fragen so vielleicht über das Leben oder so, frage ich mal Papa, aber also Haushalt nur immer Mama kochen, putzen, irgendwas, frage ich immer nur Mama.

01:13:16: Okay, dann habe ich noch eine Frage.

01:13:18: Kannst du kochen,

01:13:19: Dordi?

01:13:19: Ich kann kochen.

01:13:20: Was gibt's,

01:13:20: wenn's richtig lecker ist bei dir?

01:13:22: Oh mein Gott.

01:13:23: Wenn's richtig lecker sein soll, was du selber machen kannst?

01:13:25: Ja,

01:13:25: selber kochen, ne?

01:13:26: Für mich selbst.

01:13:27: Ja,

01:13:27: äh, poh.

01:13:31: Also, Ich finde es halt lecker, es ist jetzt nicht besonderes, aber halt so Nudeln mit Tomaten-Sahnesauce und dazu halt so Schnitzel.

01:13:41: Ich hab leider noch nie sein Essen probiert.

01:13:43: Was?

01:13:43: Das wird ja dann irgendwann mal passieren.

01:13:46: Ich hab sein Essen, glaub ich, auch nicht wirklich probiert.

01:13:48: Ich war auch jetzt nur einmal bei Gordy zu Hause und er hat mir die Haare geschnitten.

01:13:53: Also erst auf professioneller Friseur, das kann ich... ...jedenfalls jemand machen

01:14:00: bei Kompil.

01:14:00: Du

01:14:01: könnt dem gerne bei Instagram einfach mal schreiben.

01:14:03: Nee, tatsächlich nicht.

01:14:04: Ich hab aufgehört, anderen Haare zu schneiden.

01:14:07: Ja, also kochen bei mir auch.

01:14:09: Ich bin schon bei Kochen ein bisschen selbstverliebt, muss ich ganz ehrlich sagen.

01:14:15: Also ich kann schon sehr gut Kochen.

01:14:17: Das muss ich mal jetzt hier...

01:14:18: Was gibt's denn?

01:14:19: Also wenn es richtig... Wenn du da als Freundin überzeugen wolltest von ihr, was hast du gekocht?

01:14:23: Ich

01:14:23: habe ihn noch nicht so auf was vorgekriegt, muss ich ehrlich

01:14:26: sagen.

01:14:26: Okay, aber wenn du dir mal selber machst, was gibt's

01:14:28: denn?

01:14:28: Also wenn ich mal so richtig sage, okay, heute taubere ich mal richtig was.

01:14:33: Ich glaube, dann gibt es so ein richtig gutes Steak und so eine richtig geile Pasta dazu.

01:14:38: Das ist schon so mein Go-to Essing, glaub ich.

01:14:40: Weißt du, wen ich gern mal kennenlernen würde?

01:14:42: Die Eltern von den Hasen.

01:14:43: Vielleicht ist das auch noch mal ein guter Podcast, den wir irgendwann machen können.

01:14:45: Die treiben sich ja häufiger hier in der Halle rum.

01:14:47: Nee, aber auch deshalb, weil wir haben mit hockey Eltern noch nie gesprochen.

01:14:50: übrigens, ne?

01:14:51: Also bei meinen Eltern wird es schwierig, weil meine Eltern kein Deutsch können.

01:14:54: Ähnlich nicht?

01:14:55: Leider nicht.

01:14:57: Also da

01:14:57: hätte ich jetzt, hätte ich jetzt in Anbetracht auch deiner sprachlichen Entwicklung drauf gewettet, dass das so ist.

01:15:02: Dass die Deutsch können.

01:15:04: Leider nicht.

01:15:04: Also mein Vater ... Was Arbeit angeht, kann er ein bisschen kommunizieren.

01:15:10: Bei meiner Mutter ist es halt ein bisschen schwieriger, weil sie mit Russen arbeitet und er weniger Deutsch sprechen muss.

01:15:18: Und deswegen lernt sie das auch nicht.

01:15:21: Sie versucht das, aber ist ein schwieriges Thema bei ihr.

01:15:26: Deswegen, meine beiden Eltern sprechen nicht so gut Deutsch.

01:15:30: Also nicht auf einem Podcast-Niveau.

01:15:33: Bei mir war das glaube ich gar kein Problem.

01:15:35: Mama und Papa können eigentlich fließen Deutsch.

01:15:37: Also, klar hört man raus.

01:15:40: Vielleicht manchmal, dass sie nicht hier geboren worden sind, aber ich glaube, dass sie das auf jeden Fall meistern würden.

01:15:48: Männer, ihr habt vorher ein bisschen Zweifel gehabt, ne?

01:15:51: Wie ihr diesen Podcast bestreiten würdet.

01:15:53: Ja, ich dachte, das wird mehr.

01:15:57: Wie sagt man das?

01:15:58: dass wir nur rumlachen und nur scheiß erzählen, aber das

01:16:01: war ehrlich.

01:16:02: Nur

01:16:02: am Anfang habe

01:16:03: ich mir keine Sorgen gemacht.

01:16:09: Am Ende des Tages haben wir doch alle noch irgendwie gekriegt.

01:16:13: Wir danken euch fürs Dasein.

01:16:14: Es war sehr, sehr interessant, vor allen Dingen, dass ihr uns tatsächlich in aus ein paar Gedanken mitgenommen habt.

01:16:19: Eine Frage habe

01:16:20: ich noch, die ich gerade gerne noch gestellt, zu mir leid.

01:16:22: Ich finde gerade

01:16:24: so schön die Abmoderation.

01:16:25: Vorbildmitspieler in der Kabine.

01:16:28: Boah.

01:16:30: Kommt ganz kurz, mir so viel abmoderiert.

01:16:31: Ja,

01:16:31: ich glaube wirklich, von dem man sich viel abgucken kann, ist, glaube ich, Fischbuch.

01:16:36: Das wundert mich jetzt nicht bei einem Stürmer, bei einem Verteidiger.

01:16:39: Ja, also Fisch würde sagen, da ich ein offensiver Verteidiger bin, Colin, aber auch das defensives Spiel von Norell ist auch wirklich top Niveau, deswegen gucke ich mir oft Sachen von den beiden ab.

01:16:57: Interessant.

01:16:57: Sisse?

01:16:58: Also die Frage, die konnt ich jetzt...

01:16:59: Nein, es ist total geworden.

01:17:00: Tut mir

01:17:00: leid, dass du... Männer,

01:17:01: ich danke euch noch mal sehr, sehr herzlich, dass ihr heute da wart, dass ihr euch die Zeit genommen habt und sollte nicht das letzte mal gewesen.

01:17:08: Aber es wäre schon geil, wenn wir irgendwann mit Eltern das mal sehen.

01:17:11: Ich finde nicht gut.

01:17:12: So, jetzt müssen wir noch den einen von zwei absolut genialen Sponsoren spielen, sonst besser.

01:17:19: Ein

01:17:19: Bauer stand in Sauerland und dachte drüber nach, dass totgesachte länger leben.

01:17:25: Freut euch auf Kühlschweine-Iserlohn,

01:17:29: den

01:17:29: Radio-MK Russers Hockey-Podcast.

01:17:33: Dorf-Radio für Sauerland.

01:17:35: Jeden Donnerstag da, wo es Podcasts gibt.

01:17:39: Wir setzen uns ein für das,

01:17:41: was die Menschen

01:17:42: in unserer

01:17:42: Region wirklich bewegt.

01:17:44: Weil's

01:17:45: um mehr als Geld geht.

01:17:47: Sparkers amerkische Sauerland.

01:17:49: Gut für Hemer und für Menden.

01:17:52: Infos im Netz sms-hm.de.

01:17:56: So, jetzt hat Felix wieder seinen Pömpel verloren, weil er wieder irgendwas gemacht hat.

01:18:01: Weißt du, der ist teuer.

01:18:04: Du musst ihn wieder schon abregangen.

01:18:05: Ja, das stimmt.

01:18:06: Das war's für diese Woche.

01:18:08: Schon wieder schade.

01:18:09: Ja das war der Kindergarten Podcast mit den Isalon Roosters und zwei Jungs, die

01:18:14: wirklich

01:18:14: was zu sagen hatten.

01:18:15: Ja, zwei Kinder waren dabei.

01:18:16: Und zwei Jungen geblieben.

01:18:18: So schön gesagt.

01:18:20: Tschüss Mirko, bis nächste Woche.

01:18:21: Tschüss

01:18:21: Felix, machts gut.

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